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GTA 6: Für 150.000 Euro lassen euch Hacker über Werbung in ihren Leaks mitbieten
Die Hackergruppe CyberLeek schlägt aus den GTA-6-Leaks massiv Profit. Für rund 150.000 Euro bieten sie absurde Werbeplätze in neuen Videos an.
Manchmal gibt es Meldungen, die so irre wirken, dass ich sie beim ersten Lesen gar nicht glauben kann oder will. Aber ja, die Hackergruppe CyberLeek, die zuletzt einiges an Material zu Grand Theft Auto 6 veröffentlicht hat, bietet auf ihrer Webseite nun Werbeblöcke an, die Investoren anlocken sollen. Ab 150.000 Euro könnt auch ihr Werbung in zukünftigen Leaks schalten. Währenddessen versuchen Take-Two und Rockstar weiterhin die Identität der Hackergruppe aufzudecken.
CyberLeeks Webseite führt seit Neuestem einen “Kontakt”-Tab, der helfen soll, “Geld durch die Unterstützung der Community und strategische Partnerschaften zu sammeln”. Dafür erhalten Unterstützer die Möglichkeit, Werbung in künftigen GTA 6-Leaks zu schalten, wie The Game Post berichtet. Diese soll auch variabel und anpassbar an die Wünsche der Werbepartner sein. So verspricht CyberLeek “maßgeschneiderte Gameplay-Aufnahmen, die auf bestimmte Marken zugeschnitten sind (einschließlich sexueller Inhalte)”.
Das würde auch bedeuten, dass die Leaker auch noch jede Menge Material in der Hinterhand haben, um so spezifische Werbeanzeigen zu kreieren. Gleichzeitig betont die Gruppe, dass sie ja kein “Lösegeld, das Publisher zahlen, um die Leaks zu stoppen”, verlangen würden. Aber hey, dann ist ja gut und es ist auch nicht moralisch verwerflich, sich an urheberrechtlich geschütztem Material zu bereichern.
“Alle Preise, Konditionen und Leistungen werden vertraulich über [den privaten Messenger] Session besprochen”, heißt es weiter auf der Webseite. “Die Monero-Überweisung dient als Kontaktgebühr, die sicherstellt, dass CyberLeek antwortet, um das Gespräch zu beginnen.” Diese Gebühr beläuft sich auf 400 Monero, was umgerechnet 150.471,46 Euro entspricht.
Dabei bezahlt ihr aber 150.000 Euro auch nur dafür, dass CyberLeek mit euch in Kontakt tritt. Weitere Zahlungen werden für die tatsächlichen Placements und Anzeigen fällig. “Man kann fast alles bewerben. Glücksspiel und Inhalte für Erwachsene sind erlaubt. Keine Betrugsversuche”, erklärt die Gruppe. Na Gott sei Dank werden keine Scams beworben. Das wäre auch wirklich zu viel gewesen.
Die Strategie der Gruppe geht dabei auf, denn wie Insider Gaming berichtet, hat CyberLeek bereits 60.000 Dollar mit den GTA 6-Leaks verdient. Ihr digitales Portfolio soll bei über 390.000 Dollar in Kryptowährungen liegen. Gleichzeitig leidet Rockstars Aktienkurs unter den Leaks. Auslöser des Leaks soll die fehlende Disc-Version des Spiels gewesen sein.