// HEISE ONLINE — HARDWARE & GADGET
heise+ | Mazda CX-5 im Test: Mit mehr Platz und weniger Leistung als bisher
Der Mazda CX-5 ist nach dem Modellwechsel zunächst nur mit einem 104-kW-Mildhybrid erhältlich. Er lässt manche Wünsche offen.
Auch Mazda elektrisiert seine Palette vergleichsweise zaghaft und entwickelt nebenher noch alternative Brennverfahren weiter. Sogar eine exotische, kurze Wankel-Spätblüte erlaubte sich Mazda mit dem MX-30 noch bis vergangenes Jahr. Das alles läuft unter dem Motto „Mazda Multi Solution“, und dazu zählt auch der Verzicht auf das branchenübliche Verbrenner-Downsizing. Ein solcher „Rightsizing“-Motor, wie Mazda ihn nennt, ist vorerst sogar die einzige Antriebsquelle für den CX-5 in der dritten Generation. Dass ausgerechnet für das meistverkaufte Mazda-Modell dieser 2,5-Liter-Mildhybrid seit Oktober 2025 alternativlos ist, erscheint mutig, ist laut Mazda aber vor allem der Abgasnorm geschuldet. Erst kommendes Jahr kann Mazda einen Vollhybridantrieb nachreichen. Die aktuelle Version verfehlt die Fahrdynamik vergleichbarer SUV-Modelle deutlich. Doch wer es überhaupt nicht eilig hat, könnte zu dem Schluss kommen, dass der Antrieb mit der komfortbetonten Gediegenheit harmoniert, die das Auto ausstrahlt. Andere Nachteile bleiben davon allerdings unberührt.
Zum neuen Konzept, das Mazda „New Generation Emotional Daily Comfort“ nennt, gehört ein kräftig gewachsenes Raumangebot, das sich allerdings auch in eine deutlich gewachsene Verkehrsfläche übersetzt: Mit 4,69 m Länge, 1,86 m Breite und 2,82 m Radstand legt der CX-5 rund 11,5 cm bei Radstand und Länge zu. Der CX-5 ist nur noch rund sechs Zentimeter kürzer als der CX-60, Mazdas drittgrößtes SUV. Beim ersten Parken in der Tiefgarage habe ich kurz die Luft angehalten. Die scharf akzentuierte Vorderkante der Haube reicht dem daneben geparkten Auto aus einem anderen Jahrzehnt fast bis zur Dachkante. Sollte Fußgängern diese Optik ein bisschen Angst machen, würde ich das sofort verstehen, auch wenn Aufpralltests bereits bewiesen haben, dass sie gefährlicher wirkt als sie ist.
Das Wachstum wird nicht nur optisch zelebriert, es macht das Raumangebot auf der Rückbank selbst für Große regelrecht komfortabel, selbst wenn vorn bereits Langbeinige sitzen. Erfreulich im Vergleich zum engeren Vorgängermodell, doch wäre bei der Raumnutzung schon noch Luft nach oben gewesen: Das Platzangebot ist kaum besser als im rund 20 cm kürzeren Skoda Elroq (Test). Die breiteren Türöffnungen erleichtern den Einstieg und das Handling von Kindersitzen. Der Kofferraum wuchs um über 60 auf 583 Liter mit Unterflurfach. Ein VW Tiguan (Test) bringt es auf 652 Liter, der Ford Kuga (Test) 412 Liter (jeweils nicht als Plug-in-Hybrid, denn diese Versionen bieten aufgrund ihrer Akkus weniger Raum). Bei umgeklappter Rückbank stehen im CX-5 bis zu 2019 Liter zur Verfügung. Mit aufrechter Lehne ist der Kofferraum 97 cm tief, zwischen den Radhäusern 105 cm breit und zwischen Boden und Abdeckung 53 cm hoch.
Wer die Sprache von SAP spricht, kann mit einem hohen Gehalt rechnen. Wir zeigen, wie sich Berater- und Entwicklerjobs unterscheiden und was sie verdienen.
Ein technischer Kniff bei lokalen LLMs kann die Generierungsrate massiv erhöhen: die Multi Token Prediction. Wir haben getestet, wie sie LLMs beschleunigt.
Der finnische Fotograf Kasperi Kropsu macht aus Helsinkis Straßen poetische Bildwelten – mit Geduld, Farbe und einem feinen Blick.
Hilfe, mein Smart Home wächst mir über den Kopf! Wie ich als Anfänger mit Home Assistant versuche, wieder Ordnung in meine smarten Gadgets zu bringen.
Die Kawasaki Z 900 RS SE kann mehr vorweisen als eine legendäre Vorgängerin und ein schickes Retro-Design. Wir haben die gerade überarbeitete Version getestet.
FritzOS 8.50 bringt DNS-Filter, die nervige Werbung blocken – nicht nur auf dem PC, sondern auch auf Smartphone, TV und allen anderen Geräten im Heimnetz.