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1666 Amsterdam: Historisches Action-Adventure mit düsterer Magie erschienen
Das zum Summer Game Fest angekündigte 1666: Amsterdam ist zum Start der Gamescom auf dem PC im Early Access erschienen. Das von ehemaligen Assassin's-Creed-Entwicklern entwickelte Action-Adventure ist ab sofort auf Steam und im Epic Games Store erhältlich. In einem Jahr soll der Titel bis zur Version 1.0 ausgebaut werden.
Bei 1666: Amsterdam handelt es sich laut den kanadischen Entwicklern von Panache Digital Games um ein storygetriebenes Action-Adventure in Third-Person-Perspektive, das überwiegend im Amsterdam des 17. Jahrhunderts spielt. Ergänzt wird das historische Setting mit übernatürlichen Elementen und Hexerei. Spieler übernehmen die Rolle von Noa Brooklyn, einer sogenannten „Eintreiberin“, die mit magischen Fähigkeiten gegen verborgene Wesen – sogenannte „Ursprüngliche“ – in der niederländischen Stadt vorgeht. Es handelt sich um übernatürliche Kreaturen, die sich unter der Bevölkerung verstecken und über archaische Kräfte verfügen.
Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Zeitebenen. Neben Amsterdam im Jahr 1666 spielen auch die späten 1990er-Jahre und die Gegenwart eine Rolle. Die einzelnen Handlungsstränge und Figuren sind miteinander verbunden und setzen sich nach und nach zu einem größeren Geheimnis zusammen. Im Mittelpunkt steht ein heidnischer Kreislauf, der sich alle 333 Jahre wiederholt.
Die Erzählung setzt dabei weniger auf eine klassische lineare Struktur als auf das fortlaufende Zusammensetzen von Informationen aus verschiedenen Perspektiven. Dabei stehen Themen wie Macht, verborgene Strukturen und rituelle Elemente im Vordergrund, eingebettet in eine düstere Atmosphäre. Die Beschreibung auf Steam weist explizit auf erwachsene Inhalte hin, darunter intensive Gewalt sowie Gore-Elemente, sexuelle Inhalte und Nacktheit.
Bei den Spielmechaniken kombiniert 1666: Amsterdam Erkundung, Detektivarbeit und Kämpfe. Tagsüber sollen Spieler Hinweise sammeln, Personen observieren und Zusammenhänge rekonstruieren. Nachts verlagert sich der Fokus stärker auf direkte Konfrontationen mit den Ursprünglichen.
Noa verfügt dazu über verschiedene magische Fähigkeiten, die sowohl bei der Erkundung als auch im Kampf eingesetzt werden können. Eine besondere Rolle spielt zudem Aaron, der in Gestalt eines Katers unterwegs ist. Als Katze kann er klettern, enge Bereiche erkunden und so Orte erreichen, die Noa verschlossen bleiben. Zudem lassen sich seine Fähigkeiten nutzen, um Personen abzulenken oder zu beeinflussen.
Die Kombination aus historischer Stadt, dem Aufspüren und Identifizieren von Zielpersonen sowie der Erkundung aus unterschiedlichen Perspektiven erinnert stellenweise an die frühen Assassin's-Creed-Spiele. Und der Vergleich kommt nicht von ungefähr: Hinter 1666: Amsterdam steht mit Patrice Désilets einer der maßgeblichen Entwickler der ersten Assassin's-Creed-Teile. Panache Digital wurde von ihm gegründet, nachdem er zuvor als Creative Director an Prince of Persia: The Sands of Time sowie den ersten Assassin's-Creed-Teilen beteiligt war.
Zum Start enthält die Early-Access-Version den ersten Teil der Kampagne, für den die Entwickler derzeit rund 15 Stunden Spielzeit in Aussicht stellen. Dabei soll es aber nicht bleiben: Panache plant mit etwa einem Jahr Early Access und in diesem Zeitraum mehreren größeren Inhalts-Updates. Sukzessive soll die Spielwelt wachsen und die Geschichte um neue Missionen und Gebiete ergänzt werden.
Eine ohne Zeitrahmen auskommende Roadmap sieht zunächst neue Missionen und Karten sowie zusätzliche Zaubersprüche und Upgrades vor. Außerdem sollen weitere Sprachen folgen: Aktuell sind Oberfläche und Untertitel zwar bereits auf Deutsch verfügbar, die Vertonung gibt es dagegen ausschließlich auf Englisch. In späteren Phasen sollen erneut neue Karten und Missionen hinzukommen, außerdem Zauberkombinationen und neue Tränke.
1666: Amsterdam kostet zum Start des Early Access regulär rund 30 Euro. Zum Release und noch bis zum 1. September gibt es einen Rabatt von 10 Prozent, sodass der Preis vorers