// TAGESSCHAU AUSLAND — MONDO
Viele Opfer bei Sturzflut in Nepal und Tibet befürchtet
Es sind dramatische Bilder aus Nepal und Tibet: Eine schwere Sturzflut hat ganze Dörfer weggerissen, es werden zahlreiche Tote und Verletzte befürchtet. Die Rettungskräfte sind auf dem Weg in das Katastrophengebiet.
Nach einer schweren Sturzflut im Himalaya werden zahlreiche Todesopfer befürchtet. Das Unglück ereignete sich in Nepal nahe der Grenze zu Tibet. Nach Behördenangaben wurden ganze Dörfer weggespült und Straßen, Brücken sowie Kraftwerke beschädigt.
Es sei zu befürchten, dass es zahlreiche Opfer gebe und massive Sachschäden entstanden seien, sagte der Bezirksverwalter Narendra Pariyar der Nachrichtenagentur Reuters.
Die fünf nach einem Lawinenunglück im November vermissten Bergsteiger wurden tot am Yalung Ri gefunden.
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Betroffen ist vor allem ein Gebiet im Himalaya-Gebirge, in dem Zehntausende Menschen leben. Rettungskräfte sowie Polizei und Militär seien auf dem Weg in die Katastrophenregion, teilte Premierminister Balendra Shah mit.
Auch aus dem benachbarten Tibet wurde ein Erdrutsch gemeldet. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua könnten Menschen verschüttet worden sein. Straßen-, Kommunikations- und Stromverbindungen in dem Gebiet nahe der Grenze zu Nepal seien unterbrochen worden.
2019 bestieg er alle Achttausender innerhalb von sechs Monaten.
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In Tibet wurden die Anwohnerinnen und Anwohner des Flusses Bhote Koshi aufgerufen, äußerste Vorsicht walten zu lassen und sich in höher gelegene Gebiete in Sicherheit zu bringen. Die genaue Ursache für die plötzlichen Überschwemmungen war zunächst unklar.
Im vergangenen Jahr waren durch eine Sturzflut an dem Fluss mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Damals wurde auch die für Handel und Transport wichtige "Freundschaftsbrücke" zwischen Nepal und China weggerissen. Als Auslöser wurde später von einer regionalen Klimabeobachtungsstelle das Auslaufen eines Gletschersees in Tibet ausgemacht.