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Deutschlands Exporteure fassen Mut
In der Exportwirtschaft herrscht so viel Optimismus wie seit Jahren nicht mehr. Besonders der KI-Boom und ein starkes Europageschäft haben zu dem Stimmungsumschwung geführt, wie Umfragen des ifo-Instituts zeigen.
Deutschlands Exporteure blicken so optimistisch nach vorn wie seit viereinhalb Jahren nicht mehr. Darauf deutet das aktuelle Barometer des Münchner ifo-Instituts für die Exporterwartungen hin. Es stieg im August deutlich auf plus 9,6 Punkte, nach minus 2,8 Zählern im Juli.
Das ist der höchste Wert seit Februar 2022. Damals begann der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Es ist zugleich der kräftigste Anstieg des Stimmungsindikators seit mehr als sechs Jahren.
"Die Exportwirtschaft nimmt Fahrt auf", sagte ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe. Ein Treiber ist die Digitalisierung und der KI-Boom, da für den Bau von Rechenzentren in vielen Bereichen deutsche Technik gefragt ist.
Zudem macht das starke Europageschäft die rückläufigen Ausfuhren nach China wett. "Insbesondere die Ausfuhr in die EU boomt, während die Exporte nach China weiter schwächeln", so Wohlrabe. Etwa 57 Prozent der Ausfuhren gehen in andere EU-Länder.
FAQ
25.08.2026
Die jüngsten Konjunkturdaten machen Hoffnung: Woran liegt das? Und wie nachhaltig ist diese Entwicklung?
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Im ersten Halbjahr waren die Exporte in die Volksrepublik um 12,2 Prozent auf 36,4 Milliarden Euro eingebrochen, während die in die EU um 7,5 Prozent auf 463,3 Milliarden Euro wuchsen.
Damit liegt China in der Rangfolge der wichtigsten Abnehmerländer deutscher Waren nur noch auf Platz neun. Viele deutsche Unternehmen produzieren mittlerweile direkt in China für den dortigen Markt. Zudem stellen chinesische Konkurrenten zunehmend Produkte selbst her, die sie früher in Deutschland kauften.
An Deutschlands Exporten in die EU hängen 7,2 Millionen Arbeitsplätze.
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