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Viele Tote nach Sturzflut in Nepal - Hunderte vermisst
Wassermassen, die ganze Dörfer wegreißen: Bei einer Sturzflut in Nepal sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte Menschen werden noch vermisst, unter ihnen auch viele Touristen.
Bei der heftigen Sturzflut in Nepal sind nach Behördenangaben mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Opfer könnte aber noch deutlich steigen, da noch Hunderte Menschen vermisst werden. Es werde noch eine Zeit lang dauern, bis genauere Daten zu Vermissten und zum Ausmaß der Schäden vorlägen, sagte der Leiter der Polizei der betroffenen Provinz Bagmati.
Unter den Vermissten in der Grenzregion zu Tibet seien 291 Ausländerinnen und Ausländer, darunter 105 Inder. Auch Touristen aus Deutschland, den USA und Spanien würden vermisst, sagte der leitende Beamte Santosh Panta von der nationalen Tourismusorganisation Nepal Tourism Board der Deutschen Presse-Agentur in Kathmandu. Die Nachrichtenagentur AP berichtete unter Berufung auf Behörden zudem von Betroffenen aus Großbritannien und Malaysia.
Auch acht Südkoreaner, die bei einem Wasserkraftwerk in dem Gebiet arbeiteten, werden vermisst, wie die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Außenministerium in Seoul meldete.
Die fünf nach einem Lawinenunglück im November vermissten Bergsteiger wurden tot am Yalung Ri gefunden.
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Bei dem Unglück wurden ganze Dörfer weggespült und Straßen, Brücken sowie Kraftwerke beschädigt, wie die Behörden weiter mitteilten.
Auch aus dem benachbarten Tibet wurden laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua nach dem Abgang einer Schlammlawine an einem Grenzübergang zwischen China und Nepal zahlreiche Opfer und Vermisste gemeldet.
Nach Berichten der Zeitung The Kathmandu Post und anderer nepalesischer Medien richteten die Wasser- und Schlammmassen große Zerstörungen in Ortschaften und an Infrastruktur entlang des Flusses Bhotekoshi an, der im Hochland von Tibet entspringt und die nepalesische Provinz Bagmati durchfließt.
2019 bestieg er alle Achttausender innerhalb von sechs Monaten.
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Nepals Premierminister Balendra Shah kündigte den Einsatz der Armee und weiterer Sicherheitskräfte für die Rettungsmaßnahmen an. Die Behörden gaben für die flussabwärts gelegenen Gebiete in dem Himalaja-Staat eine Katastrophenwarnung heraus.