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Rekordzahlen im Quartal: Nvidia kauft für 279 Mrd. US-Dollar ein
Nvidia hat nicht nur einmal mehr überragende Quartalszahlen vorgelegt, sondern kauft auch in großem Stil ein: Für 279 Milliarden US-Dollar wurden Bestellungen bei allen Arten von Zulieferern gesichert. Angesichts eines ab dem kommenden Quartal erwarteten Umsatzes von über 100 Milliarden US-Dollar war die massive Erhöhung nötig.
Und der größte Posten? Natürlich Speicher, wie Nvidia im Quartalsbericht vermerkt. Auch Nvidia kann nicht einfach zu vor Jahren festgelegten, sehr günstigen Preisen einkaufen, sondern muss die Steigerungen mitgehen. Die nun mehr als verdoppelte eingeplante Summe ist primär dieser Position geschuldet, die Erhöhung der Bestellsumme binnen eines Quartals um 160 Milliarden US-Dollar aber ziemlich einzigartig.
We’ve partnered with our extensive network of suppliers to secure the critical components needed to
meet demand for the next several years. Our commitments increased from $119 billion last quarter
to $279 billion, primarily related to the procurement of memory.
Bis zum Fiskaljahr 2029 hat Nvidia nun schon viele Verträge unter Dach und Fach gebracht, wie die Aufschlüsselung zeigt. Die Bestellungen primär im Bereich der Versorgung mit Chips und Bauteilen decken dabei in den kommenden beiden Jahren erst einmal den groben Rahmen dieses Jahres ab, tendenziell gehen sie am Ende aber noch weiter nach oben.
Nvidia erklärte dabei im Rahmen der Vorstellung der neuen Zahlen, dass die aktuelle Limitierung weiterhin die Versorgung sei. Man könnte viel mehr verkaufen, wenn es denn genug Chips gäbe. Im letzten Quartal wuchs die Datacentersparte im Vergleich zum Vorjahr um 117 Prozent auf 89 Milliarden US-Dollar Quartalsumsatz.
Überrascht hat Nvidia die Börse dabei an anderer Stelle: Analysten erwarteten bisher für das kommende Jahr ein Wachstum von „nur“ noch 45 Prozent, Nvidia strebt auch dank der zusätzlichen Verträge nun ein Wachstum von rund 70 Prozent an. Vor allem Vera Rubin verzeichnet eine extrem hohe Nachfrage, ab dem kommenden Quartal wird diese Lösung zum Umsatz beitragen – und ihn so auf rund 108 Milliarden US-Dollar hieven. Dafür wurde im letzten Quartal bereits begonnen, Ware zusammenzustellen, der Inventarbestand wuchs mit Vera Rubin von 25,8 auf 31,6 Milliarden US-Dollar – und schlug so auf den Gewinn, der auf sehr hohem Niveau stagnierte.
Seit diesem Jahr weist Nvidia die GeForce- und andere Produkte nicht mehr separat aus, sondern fasst sie als Nebenschauplatz „Edge Computing“ zusammen. Auch hier ging der Umsatz nach oben, aber primär durch Datacenterchips in anderem Gewand: Blackwell Pro für Workstations. GeForce-Verkäufe gingen laut Nvidia hingegen zurück. Zu allen anderen Bereichen sagt Nvidia gar nichts mehr.