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KfW: Wieder mehr Menschen bereit für private Klima-Investitionen
Die Zustimmung zum Klimaschutz bleibt hoch. Jetzt steigt auch die Bereitschaft wieder, privat dafür zu investieren - sei es bei der Stromversorgung im eigenen Haus oder mit dem Kauf eines Elektrofahrzeugs.
Die Bereitschaft zu privaten Investitionen in den Klimaschutz ist in Deutschland wieder gestiegen. In der jüngsten Auflage des jährlichen "Energiewendebarometers" der Förderbank KfW bekunden zwei Drittel (66 Prozent) der Haushalte Handlungsbereitschaft.
Damit steigt die Bereitschaft zum ersten Mal seit 2023 wieder. Im vergangenen Jahr war mit 59 Prozent der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018 ermittelt worden.
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Unverändert hoch bleibt die Zustimmung zur Energiewende. 84 Prozent der repräsentativ befragten Privathaushalte gaben an, dass sie die Abkehr von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas hin zu Erneuerbaren Energien wie Wind-, Sonnen- und Wasserkraft für wichtig oder sehr wichtig halten.
Jeder dritte Haushalt hat bereits jetzt aktiv in den Klimaschutz investiert: 14 Millionen Haushalte in Deutschland nutzen von der Wärmepumpe, über Pelletheizung, Photovoltaik-Anlage und Solarthermie bis Elektroauto mindestens eine dieser Technologien, wie die KfW ausführt.
Weitere fünf Prozent planen nach eigenen Angaben eine solche Investition in den nächsten zwölf Monaten. "Der außergewöhnliche Hitzesommer 2026 hat die Notwendigkeit des Klimaschutzes noch mal klar verdeutlicht", sagt KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher.
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Es zeigen sich jedoch Unterschiede je nach Einkommenshöhe: "Haushalten im unteren Einkommenssegment fehlen oft die Mittel für Investitionen in klimaschonende Technologien", erklärt Schumacher. Finanzschwache Haushalte würden häufiger mit Öl und Gas heizen. Dadurch fällt bei ihnen die zusätzliche Bepreisung fossiler Brennstoffe zugleich stärker ins Gewicht.
Seit 2021 wird in Deutschland eine CO2-Abgabe für alle fossilen Energieträger wie Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel erhoben. Der Verbrauch dieser Rohstoffe wird dadurch teurer, was zum Klimaschutz beitragen soll. Zum 1. Januar 2026 wurde der Preis je Tonne Kohlendioxid (CO2) von 55 Euro auf eine Spanne zwischen 55 Euro und 65 Euro angehoben.