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Brave Browser: Neue E-Mail-Aliase zum Schutz der echten Adresse gestartet
von Carsten Knobloch
27. Aug. 2026 |
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Brave erweitert seinen Browser um eine praktische Privatsphäre-Funktion – und da dürfte Google auch mal hinschauen. Über die neu eingeführten Brave Accounts können Nutzer ab sofort zufällige E-Mail-Aliase direkt im Browser generieren, um die eigene Hauptadresse bei Registrierungen, Newslettern oder Online-Shops geheim zu halten.
Das Prinzip kennt man bereits von Diensten wie Apple Hide My Email oder SimpleLogin: E-Mails, die an die Alias-Adresse geschickt werden, leitet Brave automatisch an das eigentliche Postfach weiter. Sollte ein Anbieter gehackt werden oder anfangen, Spam zu verschicken, lässt sich der betroffene Alias schlicht per Mausklick löschen. In der ersten Testphase können alle Nutzer bis zu fünf Aliase gleichzeitig kostenlos anlegen. Eine kostenpflichtige Premium-Option mit mehr Aliasen sowie eine Umsetzung für mobile Browser sind laut den Entwicklern bereits in Arbeit.
Die Einrichtung ist direkt im Browser über brave://settings/email-aliases möglich. Sobald ein Brave-Konto besteht, lässt sich ein Alias auf Webseiten einfach per Rechtsklick in ein beliebiges E-Mail-Feld erzeugen.
Beim Datenschutz verspricht das Unternehmen eine strikte Linie: E-Mails werden weder mitgelesen noch dauerhaft gespeichert. Die Nachrichten durchlaufen lediglich eine automatisierte Prüfung auf Viren und Spam und werden binnen Sekunden nach der Weiterleitung von den Servern gelöscht. Notizen zu den Aliasen liegen lokal auf dem Rechner und sind Ende-zu-Ende verschlüsselt. Da sich der Dienst noch im Aufbau befindet, weist Brave darauf hin, dass weitergeleitete Mails anfangs vereinzelt im Spam-Ordner landen können, bis sich die Reputation der Server eingependelt hat.
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