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OpenClaw 2.0: Mehr Teamarbeit, Gedächtnis und Automatisierung
OpenClaw 2.0 bringt eine neue Browser-App, Multiplayer-Sessions, ein erweitertes Gedächtnis und mehr Computersteuerung.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Nach einer fast siebenwöchigen Veröffentlichungspause hat OpenClaw Version 2.0 seines KI-Agenten veröffentlicht. An dem bislang größten Update wirkten 933 Entwickler und weitere Beteiligte mit. In die Version flossen insgesamt knapp 17.000 Pull-Requests ein. Das entspricht rund der Hälfte aller bis dahin in OpenClaw übernommenen Änderungsvorschläge.
Im Mittelpunkt der Entwicklung standen eine einfachere Installation und eine grundlegend überarbeitete Browser-App. Bei Neuinstallationen berücksichtigt OpenClaw nun bereits vorhandene ChatGPT- oder Claude-Abonnements, API-Schlüssel und lokale Modelle. Gleichzeitig hat das Team die Ersteinrichtung entschlackt. Zusätzliche Einstellungen können Nutzer später im Gespräch mit dem Agenten vornehmen. Die Browser-App startet jetzt direkt mit einer Unterhaltung. Dort können Nutzer die Einrichtung fortsetzen, laufende Aufgaben wieder aufnehmen und die Arbeit des Agenten bei Bedarf live verfolgen.
Neu sind außerdem sogenannte Shared Cloud Sessions. Damit können mehrere Nutzer gemeinsam an einer laufenden OpenClaw-Sitzung arbeiten oder Aufgaben aneinander übergeben, ohne dass der bisherige Kontext verloren geht. Das OpenClaw-Team bezeichnet das als „Multiplayer“ und setzt die Funktion nach eigenen Angaben inzwischen selbst bei der Entwicklung des Projekts ein.
Der Blogpost des Entwicklerteams greift nur einen Teil der Änderungen auf. Die sehr umfangreichen Versionshinweise zeigen, dass OpenClaw 2.0 auch die agentischen Fähigkeiten deutlich erweitert. Bei persönlichen Installationen kann „Active Memory“ begrenzt Informationen aus früheren privaten Unterhaltungen desselben Agenten abrufen. Das standardmäßig aktivierte „Grounded Dreaming“ soll relevante Inhalte im Hintergrund zu längerfristigen Erinnerungen verdichten. Ein neues Self-Learning-System kann zudem wiederverwendbare Erkenntnisse erfassen und geprüfte oder vom integrierten Skill Workshop verwaltete Fähigkeiten automatisch anwenden.
Auch bei Automatisierung und Computersteuerung legt OpenClaw nach. Automatisierte Aufgaben können mit der Unterhaltung verknüpft bleiben, in der sie eingerichtet wurden. Für wiederkehrende Aktionen genügt künftig eine einmalige Genehmigung. Eingehende E-Mails können über ein IMAP-Plug-in Agentenarbeit auslösen. Auf mit OpenClaw gekoppelten Macs kann der Agent zudem Desktop-Oberflächen bedienen. Unter Windows und Linux ist die Computersteuerung bislang experimentell und muss ausdrücklich aktiviert werden. Unterhaltungen lassen sich jetzt durchsuchen, verzweigen oder zurückspulen. Bereits ausgeführte Dateiänderungen oder andere Tool-Aktionen werden dadurch nicht rückgängig gemacht.
Bemerkenswert ist, dass der Blogbeitrag die Sicherheit nur beiläufig erwähnt, obwohl sie für OpenClaw weiterhin ein zentrales Thema ist. Version 2.0 bringt unter anderem neue Schutzmechanismen für Zugangsdaten, Plug-ins und gemeinsam genutzte Sitzungen. Zugangsdaten können angefordert werden, ohne im Chat oder Modellkontext im Klartext aufzutauchen. Für gemeinsam genutzte Sitzungen lassen sich Zugriffsrechte nun genauer festlegen.
Grundlegende Risiken bleiben jedoch bestehen. OpenClaw nennt Prompt Injection selbst als Gefahr, wenn ein Agent nicht vertrauenswürdige Inhalte verarbeitet und zugleich auf Werkzeuge mit weitreichenden Rechten zugreifen kann. Sandboxing ist standardmäßig deaktiviert.
Seit dem OpenClaw-Hype Anfang 2026 hat das Konzept persönlicher KI-Agenten deutlich an Verbreitung gewonnen. OpenAI, Google, Anthropic und Microsoft treiben eigene Systeme mit Computersteuerung, Tool-Zugriffen und länger laufenden Aufgaben voran. Gegenüber den Agentenangeboten großer KI-Anbieter hebt sich OpenClaw heute stärker durch Open Source, Selbsthosting und die fre