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OpenShot 4.0 erweitert Aufnahme- und Bearbeitungsfunktionen
Mit OpenShot 4.0 erhält der freie Videoeditor neue Funktionen für Aufnahme, Farbkorrektur und Videobearbeitung. Die Entwickler sprechen vom bislang größten Update für den kreativen Workflow.
Nutzer können Bildschirm, Webcam, Mikrofon und Systemaudio direkt innerhalb eines Projekts aufnehmen. Die einzelnen Quellen bleiben dabei getrennt und lassen sich anschließend unabhängig voneinander bearbeiten.
Für die Farbkorrektur ergänzt die neue Version Farbkreise, Kurven, LUTs und Videoscopes. Neue Effekte ermöglichen unter anderem audioreaktive Grafiken, an Beats gekoppelte Blitze, Filmlooks, Bildbereinigung und animierte Timer.
OpenShot 4.0 erweitert außerdem die Möglichkeiten für das Freistellen und Verfolgen von Motiven. Dafür nutzt die Software lokal ausgeführte Modelle für maschinelles Lernen, die Nutzer herunterladen können. Die Verarbeitung erfolgt auf dem eigenen Rechner und benötigt keinen Cloud-Dienst und kein Abonnement.
Die Entwickler haben auch die Zeitleiste überarbeitet. Sie soll unter anderem das Zoomen erleichtern und eine einheitlichere Bedienung ermöglichen. Keyframes und Timecodes lassen sich direkt bearbeiten, während Clips übersichtlicher dargestellt werden.
Weitere Änderungen betreffen die Leistung der Software. OpenShot beschleunigt insbesondere den Unschärfeeffekt und verbessert nach Angaben des Projekts auch Schärfefilter, die Darstellung der Zeitleiste, Videoscopes, Farbkorrekturen und Audiovisualisierungen.
Die neue Version ordnet zudem Menüs und Voreinstellungen neu. Funktionen für Kamerabewegungen, Animationen, Farblooks, Filmstile und Audiobearbeitung sollen dadurch leichter auffindbar sein.
Mit einem erweiterten Einsatz von Qt 6 verbessert OpenShot 4.0 zudem die Kompatibilität mit aktuellen Linux-Distributionen. Die technische Grundlage soll außerdem die Unterstützung weiterer Plattformen, darunter Android, vorbereiten. In seinem Blogbeitrag erläutert OpenShot-Hauptentwickler Jonathan Thomas die Neuerungen.
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