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heise+ | Gaming-PC fürs Wohnzimmer: c’t-Bauvorschlag schlägt Steam Machine
Valves Steam Machine ist da und enttäuscht. Unser Gegenvorschlag ist ausgewogener, liefert mehr Performance, hat mehr Speicher und bleibt dabei flüsterleise.
Als Valve seine Spielekonsole Steam Machine Ende Juni 2026 auf den Markt brachte, fielen die Reaktionen wenig euphorisch aus. Zu schwache Grafik mit zu wenig Videospeicher, gestutzte CPU und nur 512 GByte Speicherplatz für über 1000 Euro? Schwierig, auch wenn wir die Gründe kennen, Stichwort Speicherkrise. Da hilft auch das knuffig-kleine Äußere mit der wechselbaren Front nichts.
Die erste Reaktion im c’t-Hardware-Ressort: Das können wir besser! Unser Ehrgeiz war geweckt, aber die Ambitionen stießen schnell an Grenzen. Entweder bekämen wir es ähnlich teuer hin, aber mit den gleichen Einschränkungen und weniger schick als die Vorlage. Oder wir setzten den Schwerpunkt auf mehr Spieleleistung, mehr Speicherplatz für Spiele und ein schickes, wohnzimmertaugliches Äußeres, wenngleich zum höheren Preis. Da Einschränkungen nicht so unser Ding sind, entschieden wir uns für schick und schneller. Dass unsere Variante langlebiger, weil anders als die Steam Machine auch bei CPU und Grafikkarte aufrüstbar ist, ergibt sich aus dem Selbstbauansatz.
Herausgekommen ist ein flottes, modernes System mit Sechskern-Prozessor, 1-TByte-SSD, 16 GByte RAM, AMD-Grafikkarte Radeon RX 9060 XT mit 16 GByte VRAM und schnellem WLAN. Sein kompaktes Würfelgehäuse macht im Wohnzimmer was her, wo die c’team Machine selbst unter Volllast nicht stört, weil sie kaum zu hören ist. Preislich liegen wir etwa 280 Euro über dem Original von Valve, die Speicherkrise lässt grüßen, sind ihm aber in allen spielerelevanten Disziplinen voraus. Wer lieber unter Windows zockt, ist ebenfalls gut bedient: Dort läuft die c’team Machine nochmals einen Tick schneller.
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