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Deutsches KI-Sicherheitsinstitut gegründet
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
In Berlin hat das AI Safety and Security Institut (AISI) seine Arbeit aufgenommen. Es soll die Chancen und Risiken der KI in Deutschland bewerten und die Resilienz in diesem Bereich stärken.
In einer ersten Phase bilden das BSI und die Bundesnetzagentur den Kern des neuen Instituts, wobei sich das BSI um Cybersecurity und die Bundesnetzagentur um den Bereich Safety kümmern soll. Weitere Partner aus dem Sicherheitsbereich sollen einbezogen werden. Ein Schwerpunkt soll in der Analyse und Bewertung führender KI-Modelle liegen – vor allem hinsichtlich ihrer Fähigkeiten und Risiken für die Cybersicherheit. Gerade auch im Licht der jüngsten Vorfälle mit außer Kontrolle geratenen KI-Modellen sollen Risiken wie der Kontrollverlust untersucht werden.
Das Institut wird mit vergleichbaren Einrichtungen anderer Staaten zusammenarbeiten. Bereits jetzt findet ein fachlicher Austausch zwischen den beteiligten Behörden sowie mit internationalen Partnerinstitutionen, unter anderem mit Frankreich, dem Vereinigten Königreich und dem EU AI Office, statt. In einer zweiten Phase ist später ein weiterer Ausbau geplant.
Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger, meint: “Deutschland braucht ein leistungsfähiges KI-Sicherheitsinstitut, das mit der enormen technologischen Entwicklungsgeschwindigkeit Schritt hält. Wir müssen Risiken und Leistungsfähigkeit moderner KI-Systeme technisch fundiert und schnell bewerten können. Deshalb freue ich mich, dass wir nur kurze Zeit nach der politischen Entscheidung den Aufbau des AISI Deutschland auf den Weg bringen. Das BMDS wird eng mit dem Institut zusammenarbeiten und wichtige Impulse für den sicheren Einsatz von KI-Systemen aufnehmen. Wir werden das Institut eng mit führenden Partnern weltweit vernetzen.”
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