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Brandenburg: Sprengvorrichtung an Umspannwerk gefunden
In Brandenburg sind in der Nähe des Kraftwerks Jänschwalde Sprengvorrichtungen gefunden worden. Der Kraftwerkbetreiber spricht von einem Anschlag. Für die Bevölkerung besteht laut Polizei keine Gefahr.
Am Umspannwerk in Turnow-Preilack in Brandenburg sind Sprengvorrichtungen gefunden worden. Dort wird der Strom, der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugt wird, überregional und regional verteilt.
Die Polizei teilte mit, es sei heute gegen 8.00 Uhr eine mögliche Sachbeschädigung an einer Leitung festgestellt worden. "Spuren werden gesichert", sagte die Sprecherin. Entschärfer seien vor Ort. Es gebe jedoch keine Auswirkungen auf die Bevölkerung.
Eine Polizeisprecherin teilte mit, es handele sich um eine "unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung" an einer Leitung in Turnow-Preilack. Die Polizei nehme den Vorfall "sehr ernst".
Das Landeskriminalamt (LKA) hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Die Sprecherin widersprach vorherigen Berichten über den Einsatz von Raketen. "Wir reden hier nicht von Raketen", erklärte sie.
Die Märkische Allgemeine hatte berichtet, Einsatzkräfte vor Ort hätten mehrere Vorrichtungen für mit Sprengstoff bestückte Raketen gefunden und diese entschärft. Dem Blatt liege ein Foto vor, das eine solche Vorrichtung unklarer, mutmaßlich selbstgebauter Bauart zeigen soll.
Das Energieunternehmen Leag, das das Kraftwerk betreibt, geht von einem Anschlag aus. Am Morgen sei ein Anschlag auf das Umspannwerk verübt worden, "über welches der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugte Strom in das Übertragungsnetz von 50Hertz eingespeist wird", teilte ein Sprecher mit. "In der Folge kam es zu einem technischen Ausfall von Block B im Kraftwerk." Ein Zusammenhang werde geprüft.
Wie der Netzbetreiber 50Hertz dem rbb sagte, war die allgemeine Stromversorgung trotz des Vorfalls nicht unterbrochen. Es habe eine kurzzeitige Leitungsunterbrechung gegeben, mittlerweile seien aber alle Leitungen wieder in Betrieb.
Am Umspannwerk in Turnow-Preilack in Brandenburg unweit des Kraftwerks Jänschwalde sind Sprengvorrichtungen gefunden worden.
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Im Januar hatten mutmaßlich linksextreme Täter Starkstromleitungen nahe einem Kraftwerk im Südwesten Berlins angezündet und kurzgeschlossen. Rund 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Geschäfte und Firmen sowie Krankenhäuser und Pflegeheime waren tagelang ohne Strom.