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IFA: Sonos rüstet Beam Ultra mit Atmos auf und koppelt Ace Ultra mit Musik-Speakern
Die Soundbar Sonos Beam Ultra erhält echte statt nur virtuelle Höhenkanäle, der Kopfhörer Ace Ultra spielt auch mit Musik- statt bloß TV-Lautsprechern.
Der TV-Lautsprecher Sonos Beam Ultra erhält nach oben gerichtete Treiber für die Wiedergabe von Dolby Atmos.
Im Herbst hängt man bald wieder mehr vor der Glotze oder der Hifi-Anlage als mit dem Smartphone draußen auf dem Badehandtuch. Pünktlich zum Saisonwechsel bringt Sonos den neuen Heimkino-Lautsprecher Beam Ultra, der im Vergleich zum Vorgänger „echtes“ Dolby Atmos mit separaten Höhenkanälen beherrscht. Der neue Bluetooth-Kopfhörer Ace Ultra kann sich per ebenfalls eingebautem WLAN nicht nur Heimkino-Ton von einem Sonos TV-Lautsprecher greifen, sondern auch von einem Musik-Lautsprecher des Herstellers übernehmen oder dorthin übergeben. Zudem schaltet Sonos eine Schnittstelle zu diversen KI-Bots inklusive ChatGPT frei.
Beam Ultra reiht sich zwischen der günstigen Soundbar Ray und dem Luxusmodell Arc Ultra ein. Im Vergleich zur zweiten Beam-Generation ohne Ultra-Beiname hat das neue Modell zwei nach oben gerichtete Lautsprecher für die Wiedergabe von Material in Dolby Atmos. Beim Vorgänger produziert Sonos den Höheneindruck rein virtuell mit Software-Tricks. Ferner soll die Beam Ultra mit einem überarbeiteten Center-Speaker Dialoge klarer transportieren. Die Kanalkonfiguration wächst um insgesamt vier zusätzliche Treiber auf 7.1.2.
Die Größe der Soundbar ändert sich trotz Treiber-Zuwachs laut Sonos nicht nennenswert, der Preis aber schon. Er steigt von 449 Euro bei der Beam Gen 2 auf 699 Euro bei der Beam Ultra. Der Vorverkauf beginnt am heutigen 1. September. Lieferbar ist das Gerät ab dem 29. September.
Das sind die gleichen Marktstartdaten wie beim Kopfhörer Sonos Ace Ultra. Wie sein Vorgänger ohne Ultra-Beinamen hat er neben Bluetooth auch WLAN eingebaut. Per Knopfdruck am Kopfhörer oder per Sonos-App kann er aber nun erstmals den laufenden Musikstream von einem WLAN-Lautsprecher des Herstellers übernehmen oder dorthin übergeben („Headphone Linking“). Beim ersten Ace geht das bloß mit dem Ton eines TV-Lautsprechers. Das kann der neue Kopfhörer weiterhin.
Die zusätzliche Musiktausch-Funktion beherrscht der Ace Ultra mit diversen Modellvarianten der aktuellen Lautsprecherreihen Arc, Beam, Era, Play, Ray und Roam sowie dem Verstärker Sonos Amp und dem älteren Lautsprecher Five. Der Softwareunterbau ist offenbar noch so frisch, dass Sonos die Funktion als „Early Access“, also als potenziell fehlerbehaftete Vorabversion bezeichnet.
Allerdings ist das nicht die einzige Neuerung. Das ANC des Ace Ultra soll wegen zehn statt acht Mikros wie beim Ace Umgebungsgeräusche nun „doppelt“ so wirksam ausblenden. Die Akkulaufzeit steigt laut Hersteller bei aktiviertem ANC von 30 auf 35 Stunden. Der Preis bleibt mit dem weiterhin erhältlichen Original-Ace identisch: 449 Euro. Außer in Weiß und Schwarz kommt das Modell in „Agave“ und „Sand“.
Über Headphone Linking hinaus ergänzt Sonos die Systemsoftware ab dem 8. September um App-Funktionen, neue Arten von Lautsprecherverbünden und KI-Features – ebenfalls im „Early Access“.
Das bisher unbetitelte Betriebssystem bekommt einen Namen mit jährlicher Nummerierung – mit „Sonos 27“ geht es los. Der entsprechend umbenannte mobile Client „Sonos 27 App“ enthält Equalizer-Presets und eine Prüfansicht für den Systemzustand. Bisher kann man nur Bass und Höhen regulieren und muss rätseln, was los ist, wenn die Musikstreams hakeln. Ferner plant Sonos eine Web-Version der App, nennt aber noch kein Startdatum.