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SteamDB: Steam-Datenbank gehört jetzt zu Nexus Mods
Nexus Mods übernimmt SteamDB: Die wichtigste inoffizielle Steam-Datenbank bekommt einen neuen Eigentümer. Gründer xPaw erklärt, er leide unter Burnout.
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Die inoffizielle Steam-Datenbank SteamDB gehört jetzt zur Modding-Plattform Nexus Mods, teilten beide Seiten am Mittwoch mit. Über den Kaufpreis und die Konditionen der Übernahme machen sie keine Angaben.
SteamDB ist für viele PC-Spieler die erste Anlaufstelle für Spielerzahlen, Preisverläufe und Metadaten zu Steam-Spielen. Wer zum Beispiel wissen will, ob ein laufender Sale wirklich das bisher beste Angebot ist, findet dort die komplette Preishistorie eines Titels. Die SteamDB-Spielerzahlen werden zudem gerne herangezogen, um Beliebtheitstrends bei Spielen zu identifizieren.
An der Seite selbst soll sich vorerst nichts ändern, kündigte Nexus Mods in einem News-Eintrag an. Die Programmierer xPaw und Marlamin haben SteamDB 2013 aufgebaut, seit Jahren liegt die Arbeit laut Mitteilung aber fast vollständig bei xPaw. Aus dem Hobby sei ein Vollzeitjob geworden, den er weiter über Spenden finanziert habe. Die Motivation hat xPaw nach eigenen Angaben aber verloren, er berichtet zudem von Burnout. „Nach COVID und mit dem Aufstieg der KI ist das Internet, das wir einmal geliebt haben, verschwunden – und mit ihm meine Leidenschaft“, schreibt xPaw in einem Blog-Eintrag.
SteamDB behält Namen, Marke und Community, bleibt ein eigenständiger Dienst und lässt sich weiterhin ohne Nexus-Mods-Konto nutzen. Alles, was bisher kostenlos ist, soll kostenlos bleiben, versichern die neuen Betreiber. Auch die Browser-Erweiterung soll weitergepflegt werden. Die Änderungen betreffen vor allem den Unterbau: Nexus Mods will SteamDB ein bezahltes Team, bessere Infrastruktur und mehr Kapazität für liegengebliebene Verbesserungen geben. Bisher war die Seite der Mitteilung zufolge darauf angewiesen, dass Nutzer Steam-Keys spenden, damit sich Spieldateien und Depots verfolgen lassen. Künftig will Nexus Mods solche Keys auch selbst kaufen.
Für die Modding-Plattform Nexus Mods ist vor allem die Versionshistorie interessant: SteamDB verfolgt Builds, Depots, Manifeste und Update-Verläufe über Jahre hinweg. Mods sind meist auf eine bestimmte Spielversion gebaut und funktionieren nach einem Update oft nicht mehr. Ein Mod-Manager könnte langfristig erkennen, welche Spielversion installiert ist und ob ein anstehendes Update die Mods zerschießt. Auch Collections könnten dann die exakte Version angeben, für die sie gebaut wurden. Bis dahin sei es aber noch ein weiter Weg, betont Nexus Mods.
Nexus Mods hat selbst erst im Juni 2025 den Besitzer gewechselt: Gründer Robin „Dark0ne“ Scott hatte die Modding-Plattform nach fast 24 Jahren verkauft. Neuer Eigentümer ist Victor Folmann mit seiner Firma Chosen.
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