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Stuntman: Hollywood auf der gamescom angespielt: Die Reihe feiert ein rasantes Comeback
Saber Interactive belebt das Action-Franchise nach fast 20 Jahren neu. Wir haben die waghalsigen Auto-Stunts an Filmsets wie Jurassic World Probe gefahren.
Seit dem letzten Stuntman-Spiel sind viele Jahre vergangen. 2007 erschien Stuntman: Ignition und nun, rund 20 Jahre später, bringt Saber Interactive das Franchise mit einem neuen Ableger zurück. Das Besondere an Stuntman: Hollywood ist, dass man diesmal auf echte Lizenzen zurückgreift, sodass ihr eure Stunts vor dem Hintergrund bekannter Film-Franchises absolviert. Auf der gamescom hatte ich die Gelegenheit, ein paar Runden zu drehen.
Ein Action-Rennspiel von Saber Interactive, bei dem Spieler als professionelle Stuntfahrer waghalsige Manöver an echten Universal-Filmsets absolvieren. Der Titel legt großen Wert auf Präzision, Reflexe und motivierende Highscore-Jagden. Der Release ist für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S geplant, ein Termin steht noch nicht fest.
Im Fokus stehen dabei Filme von Universal Pictures und Serien von NBCUniversal, im Zuge der Messe in Köln wurde Jurassic World als jüngster Neuzugang enthüllt. Abseits dessen könnt ihr Stunts an den Sets von Zurück in die Zukunft, Fast & Furious, Knight Rider, Miami Vice, Death Race und Earthquake absolvieren. Pro Lizenz erwarten euch mehrere Level, in denen es darum geht, ein möglichst perfektes Ergebnis zu erzielen.
Auf der gamescom stand für mich neben Jurassic World auch jeweils einen Abschnitt aus Fast & Furious, Miami Vice und Earthquake zur Verfügung. Die sind immer nur mehrere Minuten lang, doch ihr solltet nicht erwarten, im ersten Anlauf direkt die Bestwertung zu erzielen. Stuntman: Hollywood ist auf Wiederspielbarkeit ausgelegt, und bis ihr die höchstmögliche Wertung eingefahren habt, braucht ihr wahrscheinlich eine ganze Menge Anläufe. Es geht darum, sich den Ablauf ein wenig einzuprägen, ihr braucht gutes Timing, Präzision und schnelle Reflexe - ebenso wie etwas Glück, um einen scheinbar perfekten Durchgang nicht am Ende doch noch zu verbocken. Obendrein gibt es ein paar Herausforderungen, die ihr ebenfalls erfüllen könnt - ob ihr das alles auf einmal versucht oder Stück für Stück, bleibt euch überlassen.
Kurz vor einem Stunt bekommt ihr immer angezeigt und angesagt, was als Nächstes zu tun ist. So driftet ihr um Kurven, müsst bestimmte Geschwindigkeiten erreichen, auf Reifen feuern oder Objekte aus dem Weg rammen. In einem Fast & Furious-Level landet ihr so schließlich auf dem Heck einer Yacht, während ihr im Jurassic-World-Level neben kleineren Dinosauriern - hier in Form von Hologrammen - durch die Welt fahrt, über größere Vertreter hinweg springt oder unter ihnen hindurch gleitet.
In der Messe-Demo spielte sich Stuntman: Hollywood auf den bereitgestellten PCs bereits super flüssig. Auch dann, als Chaos auf dem Bildschirm ausbrach, geriet das Spiel nicht ins Stocken - eine wichtige Voraussetzung für einen auf Präzision und Reflexe ausgelegten Titel wie diesen. Nach dem erstmaligen Durchspielen der Stunts fühlte ich mich direkt dazu angespornt, meine Bewertungen zu verbessern - besonders in den Abschnitten, in denen ich im ersten Anlauf nicht so gut abschnitt. Ihr müsst bei einem Fehlschlag - wenn ihr zu viele Stunts vermasselt - übrigens nicht zwingend den ganzen Level von vorne starten - es gibt zwischendurch auch Checkpoints, an die ihr euch zurücksetzen lassen könnt.
Zwar hatte ich noch nicht das Vergnügen, mit KITT oder dem DeLorean durch die Abschnitte zu rasen, aber schon die angespielten Abschnitte von Stuntman: Hollywood haben Laune gemacht. Dabei hat mir das Spiel nie den Eindruck vermittelt, dass es unfair wäre. Stattdessen wusste ich ganz genau, wo ich einen Fehler machte, früher hätte abbremsen oder einen Drift einleiten müssen. Natürlich solltet ihr grundsätzlich nicht abgeneigt sein, einen Level immer wieder zu spielen, um ihn zu perfektionieren. Stuntman: Hollywood könnte ein kurzweiliges und gleichzeitig motivierendes Action-Rennspiel werden - und dass Saber dabei auf bekan