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Dreame A4 AWD Pro: Zum Mähen der Rasenkante fährt der Schwenkarm aus
Der Rand bleibt ein zentrales Problem von Mährobotern. Nahezu alle Hersteller versuchen sich mit neuen Modellen deshalb diesem Problem anzunehmen. Auch Dreame präsentiert zur IFA 2026 mit der neuen A4-AWD-Pro-Serie einen Mähroboter mit ausfahrbarem Arm, der händisches Trimmen überflüssig machen soll.
Das neue EdgeMaster-4.0-System für den Kantenschnitt verfügt über einen Schwenkarm, der die Schneidscheibe über das Gehäuse hinaus bewegt. Dadurch kann der Mäher näher an Mauern, Zäunen, Blumenbeeten und geschwungenen Rasenkanten entlangschneiden. Auch wenn Dreame so einen Kantenschnitt bis auf 0 cm bewirbt, soll trotzdem stets ein sicherer Abstand zu Hindernissen und Wänden gewahrt bleiben.
Für die Kantenführung und die Erfassung der Rasenfläche setzt die A4-AWD-Pro-Serie auf das OmniSense-4.0-Ultra-Sensing-System, das 360°-3D-LiDAR, satelliten- und netzwerkgestützte Omni-RTK-Positionierung (Dual-Frequenz), KI-gestützte binokulare Bildverarbeitung sowie seitliche Kantensensoren, die ToF- und Infrarot-Technologie vereinen, nutzt. Während RTK für eine punktgenaue Erfassung auf offenen Rasenflächen sorgen soll, übernehmen 3D-LiDAR und die binokulare Bildverarbeitung die Hinderniserkennung und Navigation um Objekte. Ein integriertes Zusatzlicht schaltet sich bei Nacht automatisch ein, um die Hinderniserkennung zu unterstützen. Der ToF-Sensor in den Kantensensoren soll eine präzise Führung entlang der Kante sowie eine Abhangerkennung ermöglichen, um Abstürze zu verhindern und Hindernisse direkt an der Begrenzung zu erfassen. Der Infrarot-Sensor wiederum erkennt Personen und Tiere im Randbereich des Mähroboters, um diese auch mit dem Schwenkarm nicht zu erfassen.
Das Allradsystem über vier Radnabenmotoren soll Steigungen von 42 Grad bewältigen. Hindernisse mit einer Höhe von bis zu 7 cm sollen überwunden und Schlaglöcher mit einer Tiefe von bis zu 10 cm und einer Breite von bis zu 15 cm durchfahren werden.
Beim Mähen in Falllinie (vertikal am Hang) bewältigt das System Steigungen von bis zu 80 Prozent (38,7°), bei der Querfahrt am Hang sind es bis zu 70 Prozent (35°). Ergänzt wird dies durch das aktive Lenksystem AeroTurn, das über zwei servogesteuerte, frei drehbare Vorderräder verfügt. Es soll enge Wendemanöver, sanftere Kurvenfahrten und eine flexible Umfahrung von Hindernissen aus verschiedenen Winkeln ermöglichen und gleichzeitig die Grasnarbe schonen.
Die Dreame A4-AWD-Pro-Serie kommt in der ersten Jahreshälfte 2027 weltweit auf den Markt. Die Preise beginnen voraussichtlich bei 2.999 Euro. Das Sortiment umfasst Modelle, die für Rasenflächen von bis zu 3.500 m² und bis zu 5.000 m² ausgelegt sind.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Dreame unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.