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Uber: Kündigungswelle beim Fußvolk
Uber konsolidiert Bürostandorte und streicht ein Zehntel aller Stellen. Betroffen sind vor allem die unteren Ebenen.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Uber hat 2020 gut elf Milliarden US-Dollar umgesetzt, 2025 waren es bereits über 52 Milliarden. Nun setzt CEO Dara Khosrowshahi die Säge an: Er legt Arbeitsgruppen und Bürostandorte zusammen und streicht jeden zehnten Arbeitsplatz. Das trifft etwa 3.500 Personen, vor allem aus den unteren Rängen: „Wir haben die Zahl der Mitarbeiter, die sieben und mehr Ebenen von CEO entfernt sitzen, um 20 Prozent reduziert”, schrieb Khosrowshahi am Mittwoch an seine Mitarbeiter.
Die meisten Betroffenen sind demnach bereits informiert; in Ländern mit höherem Niveau an Arbeitnehmerschutz muss Uber allerdings bestimmte Mitteilungsformen und Fristen einhalten. Wer seinen Arbeitsplatz behalten darf, muss fortan ins Büro kommen, zumindest drei Tage die Woche, mag das Büro in Zukunft auch in einer völlig anderen Stadt sein. Hauptzentren werden New York und San Francisco sein. Nur noch etwa einem Prozent der Angestellten erlaubt Khosrowshahi Heimarbeit.
Ubers Wachstum sei zwar eine feine Sache, habe allerdings „Komplexität, mehr Ebenen, mehr Koordination und mehr Zerstückelung” mit sich gebracht. Koordinierung, Diskussionen und Entscheidungsfindung seien zu langwierig. Auch einige Manager müssen gehen, vor allem jene, die nur ein oder zwei Mitarbeiter managen.
Krise sieht Khosrowshahi keine: „Wir haben enormen Schwung, erhebliche finanzielle Kraft und Chancen vor uns, die größer sind als zu jedem anderen Zeitpunkt seit ich (zu (Uber gestoßen bin)”, hält der ehemalige Expedia-Chef fest. Um diese Chancen zu ergreifen, „müssen wir bewusst entscheiden, wo wir unsere Leute, unsere Zeit und unser Kapital einsetzen.” Anlegern gefällt’s: Uber-Aktien haben nach Bekanntgabe der Kündigungswelle bis zu 2,5 Prozent zuelegt. Parallel sind Anteile an Mitbewerber Lyft mehr als drei Prozent teurer geworden.
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