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Grafikkarten - Es geht ernüchternd weiter: Preise für Grafikkarten sollen erneut steigen, diesmal trifft es drei besonders beliebte Modelle
Die Preise für einige Grafikkarten sind erneut gestiegen. (Bildquelle: Nvidia)
Die Hersteller Asus und Galax haben offenbar erneut die Vertriebspreise für mehrere Grafikkarten-Modelle der »RTX 50«-Serie angehoben. Bis diese Erhöhungen sich in Deutschland bemerkbar machen, vergehen in der Regel einige Wochen.
Wer gehofft hatte, dass sich die Speicherkrise langsam aber sicher dem Ende entgegenneigt, wird nun wieder einmal eines Besseren belehrt. Wie ein bekannter Leaker und TechPowerUp nämlich berichten, haben Asus und Galax erneut die Vertriebspreise einiger GPU-Modelle angehoben.
Bei Asus soll demnach der Preis der RTX 5070 umgerechnet um etwa 20 bis 40 Euro gestiegen sein. Bei Galax trifft es sogar mehrere Modelle:
Laut Geizhals kostet die RTX 5080 aktuell mindestens 1.350 Euro. Bei der RTX 5080 Ti sind es 1.030 Euro und bei der RTX 5070 knapp 700 Euro. Wie sich die Preise durch die Erhöhung verändern, kann nur schwer geschätzt werden.
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Das Top-Modell RTX 5090 wird demnach verschont. Das dürfte aber vor allem daran liegen, dass die Preise dort erst im Mai 2026 gestiegen sind. Bei der RTX 5060 könnte es daran liegen, dass die Karte mit vergleichsweise wenig Speicher ausgestattet ist.
Unklar ist noch, ob auch andere Hersteller wie MSI ihre Preise ebenfalls nach oben korrigieren. Unwahrscheinlich ist das sicher nicht. Bisher haben sich so ziemlich alle Hersteller innerhalb weniger Wochen solchen Preiserhöhungen angeschlossen.
Was bedeutet das für Deutschland? Bis die gestiegenen Preise auf dem europäischen Markt ankommen, dauert es in der Regel einige Wochen. Die aktuell vorrätigen Waren wurden ja noch zu den alten Preisen gekauft, möglicherweise sind auch noch Bestellungen auf dem Weg.
Früher oder später werden aber auch die Händler in Deutschland und Europa die höheren Preise zahlen müssen und diese dann erfahrungsgemäß auch an die Kunden weitergeben. Laut dem Preisindex von 3DCenter sind die Preise in der zweiten Augusthälfte um knapp 4,3 Prozent angewachsen. In Zeiten der Speicherkrise ein recht niedriger Wert.