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Audeze Maxwell 2 ANC im Test: Das beste kabellose Gaming-Headset ist jetzt noch besser!
Der Nachfolger punktet mit herausragendem Sound, verbesserter Ergonomie sowie effektivem Noise-Cancelling für PC und Konsolen.
Was für ein unerwartet schöner Doppelschlag: Als ich gerade eine Testversion des Audeze Maxwell 2 zu Hause hatte, kam die Nachricht, dass bereits ein Muster des gleichen Headsets in der brandneuen Variante mit aktiver Geräuschunterdrückung, also ANC, zur Verfügung stehe. Da habe ich natürlich nicht Nein gesagt und nach dem Maxwell 2 auch das Maxwell 2 ANC auf Herz und Nieren getestet.
Audeze kommt nicht aus dem Gaming, sondern stellt seit knapp 20 Jahren vor allem Kopfhörer für den professionellen und gehobenen Hobbybereich her. Mit dem Maxwell und dem kabelgebundenen LCD-GX hat das Unternehmen seit einigen Jahren allerdings auch Gaming-Headsets im Angebot und wurde inzwischen übrigens von Sony übernommen.
Was das für den Bericht heißt, den ihr gerade vor euch habt? Nun, zum einen werde ich auf die Unterschiede aller Versionen des Maxwell 2 zu ihrem Vorgänger eingehen und zum anderen werde ich kurz auch beschreiben, wie sich das Maxwell 2 ANC von der Variante ohne Geräuschunterdrückung unterscheidet. Da gibt es nämlich eine kleine Verbesserung, über die ich ausgesprochen glücklich bin.
Zunächst einmal zur Einordnung: Das Audeze Maxwell 2 ist in jeder Version ein kabelloses Gaming-Headset für PC und Konsolen, wobei es jeweils eine Variante für Xbox und eine für PlayStation gibt. Nur die Xbox-Ausgabe enthält dabei eine Lizenz für die unter Windows und auf Xbox laufende Dolby-Atmos-App, während sie (das lest ihr bei Audeze aber nirgendwo) inoffiziellerweise auch an einer PS5 funktioniert. Die von Sony lizenzierte Ausgabe arbeitet dagegen ausschließlich mit der entsprechenden Konsole zusammen. Fragt nicht! Ist leider so und dürfte für mein Verständnis auch nicht die Schuld des Headset-Herstellers sein.
Dafür beherrscht natürlich auch das PlayStation-Gerät Dolby Atmos. Nur die Lizenz für die dazugehörige App ist dort eben nicht enthalten. Wobei ich an dieser Stelle den noch immer notwendigen Hinweis anbringen will, dass sämtliche Stereo-Headsets, also auch die Xbox-Version des Maxwell 2, den Tempest genannten Raumklang der PS5 hörbar machen.
Ausgeliefert wird das Headset mit einem abnehmbaren Mikrofon samt optionalem Pop-Filter, einem USB-C-Dongle für die spieletaugliche beziehungsweise entsprechend schnelle drahtlose Verbindung, einem dazu passenden USB-A-Adapter, einem Analogkabel mit 3,5-Millimeter-Klinke und einem USB-C-Kabel, das mit gerade mal 1,5 Meter Länge allerdings nur zum Laden gedacht ist.
Letzteres müsst ihr aber nicht besonders häufig tun, denn die Akkulaufzeit liegt laut Herstellerangaben bei etwa 80 Stunden für das Maxwell 2 und bei etwa 40 Stunden für das Maxwell 2 ANC – wenn man die Geräuschunterdrückung gar nicht nutzt. Tut man das, verringert sich die Laufzeit auf ungefähr 35 Stunden. Was für mich beim Testen immer noch lange genug war, um die zusätzlichen 40 Stunden des Maxwell 2 und auch des Vorgängers nicht zu vermissen.
Das Headset kündigt ohnehin frühzeitig an, wenn sich die Ladung langsam dem Ende zuneigt – da habe ich dann mitunter immer noch eine geschlagene Stunde oder mehr gespielt, bevor ich das Gerät am Abend irgendwann an den Strom gehängt habe. Das Einzige, was ich daran bemängeln könnte, ist die Tatsache, dass mir die Stimme im ersten Maxwell besser gefiel als die roboterhafte Ansage im Zweier. Wobei ich sicherlich nicht vertiefen muss, dass das wahrlich kein Beinbruch war.
Überhaupt gefällt mir die Handhabung des Headsets wie beim Vorgänger schon ausgesprochen gut, weil entweder die besagte Stimme oder kurze Pieptöne alle Veränderungen (zum Beispiel das ausgewählte EQ-Profil) quittieren, die man über die Bedienelemente an der linken Muschel vornimmt, und weil man alle wichtigen Einstellungen auch über die Software vornehmen kann, die für Windows, macOS, Android und iOS verfügbar ist.