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Ab Oktober: RTX Spark N1X kommt in zwei Varianten mit 24 bis 128 GB RAM
Die zur Computex im Juni angekündigte Plattform Nvidia RTX Spark für Windows 11 on Arm als Consumer-Ableger von DGX Spark („Mini-KI-Supercomputer für Linux“, Test) kommt der Markteinführung zur IFA 2026 einen Schritt näher: „Ab Oktober“ sollen erste Geräte im Handel stehen, zwei Varianten des RTX Spark N1X stehen zur Wahl.
Bisher war Nvidia konkrete Varianten des „RTX Spark Superchip“, der bereits seit 2025 als Vollausbau des „GB10 Superchip“ in der Plattform DGX Spark firmiert, schuldig geblieben. Selbst Partner wie Acer, Asus oder Lenovo, die zur IFA 2026 erneut ihre Notebooks und Mini-PCs auf RTX-Spark-Basis gezeigt haben, durften darüber immer noch nicht sprechen.
Der Vollausbau des SoC, das eine Blackwell-GPU von Nvidia mit einer ARM-CPU von MediaTek auf einem Package vereint, bietet 20 CPU-Kerne und 6.144 Blackwell-Cores. Die GPU entspricht dem Ausbau einer GeForce RTX 5070, letztere darf aber mit höherer TDP und GDDR7 operieren – hat dafür aber nur maximal 12 GB Speicher zur Verfügung.
Die große Ausbaustufe des Nvidia RTX Spark N1X wird diesen Vollausbau nutzen und kann mit 24 bis 128 GB LPPDR5X als „Unified Memory“ konfiguriert werden. Sowohl Notebooks als auch Mini-PCs dürfen damit ausgerüstet werden.
Die zweite Variante nutzt einen leicht beschnittenen Chip mit noch 18 CPU-Kernen und 5.120 aktiven Blackwell-Cores. Für dieses Modell sieht Nvidia 24 oder 32 GB LPDDR5X und ausschließlich den Einsatz im Notebook vor.
Bei der TDP gibt es weiterhin keine offiziellen festen Werte. Zumindest wurde bei der ersten Ankündigung ein Maximum von 80 Watt für RTX-Spark-Notebooks genannt. Es gab aber auch schon Hinweise auf bis zu 110 Watt, zumindest als kurzfristige Spitzenlast. Mit Blick auf ein von Asus präsentiertes RTX-Spark-Mainboard für Mini-PCs, das der DGX-Spark-Variante gleicht, sind im Mini-PC aber auch bis zu 140 Watt TDP für das SoC wie bei DGX denkbar. Auch nicht vorab erwähnt wurden die Taktraten.
Die zwei Varianten des Nvidia RTX Spark N1X erscheinen unter einem Namen. Das hat Nvidia auf Nachfrage bestätigt.
Systeme, die ComputerBase bereits in Augenschein nehmen konnte, gaben die CPU unter Windows 11 on Arm stets als „RTX Spark CPU“ und die GPU als „Nvidia RTX Spark N1X (Ausbaustufe)“ aus – ohne weiteren Namenszusatz.
Apple verfährt bei den Apple-M-SoC, von denen es oftmals innerhalb einer Serie (Basis, Pro, Max) verschiedene Ausbaustufen gibt, genau so. Von einer vor Monaten in der Gerüchteküche kursierenden deutlich kleineren Variante „N1“ ist bei Nvidia (und Partnern) aktuell keine Rede mehr.
Konkreter wird es zur IFA endlich auch beim Veröffentlichungstermin: Ab Oktober sollen erste Produkte von Partnern auf den Markt kommen und damit den Platzhirschen Intel und AMD, aber auch Qualcomm Konkurrenz machen. Im Jahr 2027 sollen „viele weitere folgen“. Einstiegspreise, so wie das in der Vergangenheit bei Ankündigungen mobiler GeForce RTX Laptop GPUs der Fall war, nennt Nvidia nicht.