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Xbox Cloud Gaming bekommt ein Stundenlimit: Selbst Ultimate erlaubt bald nur noch 15 Stunden im Monat
Microsoft begrenzt ab November die Cloud-Spielzeit im Game Pass. Wer sein Monatskontingent aufbraucht, muss zusätzliche Stunden kaufen.
Wer Xbox Cloud Gaming regelmäßig nutzt, sollte ab November genauer auf die Uhr schauen. Microsoft führt monatliche Stundenlimits für den Streaming-Dienst ein. Selbst mit dem teuersten Game-Pass-Abo könnt ihr dann nicht mehr unbegrenzt aus der Cloud spielen.
Wie viele Stunden ihr bekommt, hängt von eurem Abo ab:
Bislang können berechtigte Game-Pass-Abonnenten Xbox Cloud Gaming ohne ein solches monatliches Stundenkontingent nutzen. Ab November ist damit Schluss. Habt ihr eure enthaltene Spielzeit aufgebraucht, könnt ihr zusätzliche Stunden über den Xbox Store kaufen. Wie viel diese kosten werden, hat Microsoft noch nicht verraten.
Interessant ist dabei vor allem eine Zahl, die Microsoft selbst nennt. Nach Einschätzung des Unternehmens wird die Änderung lediglich rund vier Prozent der Game-Pass-Abonnenten betreffen. Anders gesagt: Microsoft geht offenbar davon aus, dass die große Mehrheit innerhalb der neuen Stundenkontingente bleibt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass 96 Prozent der Abonnenten Xbox Cloud Gaming überhaupt nicht oder nur selten verwenden. Microsoft sagt lediglich, dass die neuen Limits nach eigener Einschätzung für 96 Prozent keine praktischen Auswirkungen haben werden. Wie viele Game-Pass-Kunden den Streaming-Dienst tatsächlich regelmäßig nutzen, geht aus der Ankündigung nicht hervor.
Microsoft begründet die Änderung mit den Kosten des Cloud-Gamings. Je mehr Spieler den Dienst nutzen und je länger sie spielen, desto teurer werde der Betrieb. Die monatlichen Limits sollen es ermöglichen, den Dienst weiterhin anzubieten und gleichzeitig in Zuverlässigkeit und Performance zu investieren. Microsoft räumt selbst ein, dass das für manche Spieler unterm Strich höhere Kosten bedeutet.
Gleichzeitig öffnet Microsoft Xbox Cloud Gaming ab November für Spieler ohne Game-Pass-Abo. Ihr könnt dann Cloud-Spielzeit direkt im Xbox Store kaufen und damit unterstützte Spiele streamen, die ihr bereits besitzt. Ein laufendes Game-Pass-Abonnement ist dafür nicht erforderlich.
Wie teuer zusätzliche Stunden werden, welche Pakete Microsoft anbietet und ob sich die Konditionen je nach Land unterscheiden, ist noch offen. Auch Details dazu, welche Spiele unterstützt werden und wo ihr eure verbleibende Spielzeit überprüfen könnt, sollen erst vor dem Start beziehungsweise im November folgen.
Für gelegentliches Cloud-Gaming dürfte sich damit wenig ändern. Wer dagegen regelmäßig längere Sessions streamt, bekommt künftig selbst mit Game Pass Ultimate nach 15 Stunden im Monat die Rechnung präsentiert.