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Star Wars Zero Company im Test: XCOM mal anders
von André Westphal
5. Sep. 2026 |
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Der Publisher Electronic Arts hat kürzlich das neue Strategiespiel "Star Wars Zero Company" veröffentlicht. Es stammt vom Entwicklerstudio Bit Reactor unter dessen Dach sich unter anderem viele ehemalige "XCOM"-Entwickler versammelt haben. Das merkt man dem Titel an, was ich jedoch als Kompliment meine. Inzwischen konnte ich mir das Spiel für euch genauer im Test ansehen.
Direkt ein Wermutstropfen: Nach Fertigstellung der Entwicklung musste Bit Reactor aus Kostengründen ca. 80 % der Belegschaft freistellen. Das wirft einen Schatten über "Star Wars Zero Company", was zukünftige Patches betrifft. Denn gerade die PC-Version, welche ich getestet habe, benötigt eigentlich noch Feinschliff. Doch dazu später noch etwas mehr.
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„Star Wars Zero Company“ spielt zur Zeit der Klonkriege. Als Spieler schlüpft ihr in die Rolle des ehemaligen Captain Hawks, der früher auf der Seite der Republik gekämpft hat. Jetzt führt er eine unabhängige Söldnertruppe namens Zero Company. Hawks hat eine illustre Crew um sich geschart, darunter etwa der ehemalige Klonkrieger CT-3301, die weibliche Jedi-Padawan Tel-Rea oder die mandalorianische Kopfgeldjägerin Cly Kullervo. Euren Protagonisten Hawks könnt ihr dabei optisch frei gestalten.
Die Story dreht sich grob um einen dubiosen Kult namens Infinite Coil, auf den die Söldner eher durch Zufall während einer Mission stoßen. Angeführt von der Schurkin Kundri Fathom droht die Sekte, an Einfluss in der Galaxis zu gewinnen, indem sie eine mysteriöse Seuche verbreitet. Die Republik wird ebenfalls darauf aufmerksam und will das Schlimmste verhindern. Dafür heuert sie die Zero Company an und die Reise des Spielers nimmt sozusagen ihren Anfang.
CPU: AMD Ryzen 7 9800X3D
CPU-Kühler: Noctua NH-D15 G2
Motherboard: MSI Tomahawk Wi-Fi AMD X670E
RAM: 64 GByte G.Skill Trident Z5 Neo RGB DDR5-6000 CL30
Grafikkarte: Nvidia GeForce RTX 5080
SSD: Kingston Fury Renegade 2 TByte + WD_Black SN850 1 TByte
Externer Zusatzspeicher: SanDisk Extreme Portable SSD mit 8 TByte
Netzteil: be quiet! Power Zone 2 (1.000 Watt)
Tower: be quiet! Dark Base Pro 901 (White)
Einerseits passt es bei „Star Wars Zero Company“, wenn man mit den „XCOM“-Spielen vergleicht, andererseits erzählt man damit aber nur einen Teil der Geschichte. Ja, das Squad-basierte Rundenstrategie-Gameplay erinnert stark an die „XCOM“-Titel. Allerdings ist „Star Wars Zero Company“ auch ein narratives Spiel. Somit spielen Geschichte und Charaktere eine deutlich größere Rolle. Das hat mich dann auch an „Marvel's Midnight Suns“ erinnert.
Denn zwischen den Missionen könnt ihr auch hier in der Third-Person-Ansicht eure Basis erkunden und mit den anderen Crewmitgliedern interagieren. Das lockert nicht nur das Gameplay auf, sondern verleiht auch den Figuren mehr Profil. Durch Steigerung der Beziehungen schaltet ihr dann mit der Zeit auch spezielle Gefährten-Missionen frei. Auf Wunsch könnt ihr dabei auch mit Permadeath zocken. Gefallene oder verletzte Charaktere, die euch erst einmal nicht begleiten können, dürft ihr auch mit zufälligen Söldnern ersetzen. Das ist aber freilich eher eine Notlösung.
In der Basis könnt ihr zudem neue Waffen, Modifikationen und weitere Ausrüstung ergattern. Zudem gilt es nach erfolgreichen Gefechten Talentpunkte zu verteilen. Obendrein könnt ihr eure Basis gegen Ressourcen auch aufwerten bzw. ausbauen. Dadurch verkürzen sich z. B. die Genesungsphasen eurer Spielfiguren. Neben den eigentlichen Gefechten könnt ihr eure Charaktere zudem zu anderen Einsätzen wie der Informationsbeschaffung abordnen. Dafür müsst ihr einerseits die Ressource Intel investieren, erhaltet aber im Tausch nach erfolgreicher Abwicklu