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Mit geringer Performance: DLSS 5 läuft jetzt per Mod auf Radeon-Grafikkarten
DLSS 5 Neural Rendering läuft jetzt per Mod auf AMD Radeon-Grafikkarten der RX-9000- (RDNA 4) und RX-7000-Generation (RDNA 3). Dafür ist eine DLL-Datei von Nvidia, Windows 11 und ein aktueller Adrenalin-Treiber notwendig. Die Performance ist zum aktuellen Zeitpunkt aber noch durchwachsen.
Nvidias DLSS 5 Neural Rendering (NR) debütierte offiziell mit NBA 2K27 (Test). Bereits kurz vor dem Release des Sportspiels konnten Modder die Datei nvngx_dlssnr.dll aus der Early-Access-Version extrahieren und DLSS 5 so in andere Spiele wie Control oder Cyberpunk verpflanzen. Danach folgten weitere Modding-Versuche, die die Neural-Rendering-Technik auch auf GeForce-GPUs der RTX-4000-, RTX-3000- und RTX-2000-Serie lauffähig machten. Auf ComputerBase gibt es dafür eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Und jetzt schafft DLSS 5 sogar den (inoffiziellen) Sprung auf AMD Radeon-Grafikkarten der RX-9000 und RX-7000-Generation auf Basis der RDNA-4- beziehungsweise RDNA-3-Architektur. Dieses neue Projekt nennt sich DLSS-NR-on-AMD und soll dabei „in jedem DirectX 12-Spiel laufen, das FSR verwendet“, wie es auf der GitHub-Projektseite von Entwickler Daniel Blanco heißt. Die Performance nimmt dabei laut eines Videos von Ancient Gameplays – wie auch auf Nvidia-Grafikkarten – stark ab, aber mit jedem Release verbessert der DLSS-NR-on-AMD-Entwickler die Leistung seines Mods.
Dabei ist DLSS-NR-on-AMD kein Kompatibilitäts-Layer wie beispielsweise Proton und Wine, sondern laut dem Entwickler eine Reimplementierung der Neural-Network-Runtime für AMD-Grafikkarten, die „von Grund auf neu programmiert wurde“. Dazu gehören die Spielintegration, Speicherlayouts und sogenannte HIP-Kernel. Es soll zudem kein Programmcode von Nvidia verwendet oder zur Laufzeit übersetzt werden. Auffällig ist dabei jedoch, dass der Quellcode von DLSS-NR-on-AMD noch nicht öffentlich zur Verfügung steht.
Für die Installation muss die aktuelle Version der dlssnr_on_amd_setup.exe von der Projekt-Website heruntergeladen werden. Wichtig zu wissen: Trotz einer Veröffentlichung gibt es wie bereits erwähnt keinen Quellcode zu DLSS-NR-on-AMD. Zudem gibt der Windows Defender beim Start der Setup-Datei eine Warnung aus, wie Videocardz schreibt. Daher rät die Redaktion aktuell noch vor der Nutzung des Programms ab, bis weitere Details zur Sicherheit bekannt sind.
Wer trotzdem einen Blick auf DLSS-NR-on-AMD werfen möchte, muss nach dem Download der EXE-Datei die folgenden Schritte durchführen, die für jede Spieleinstallation erneut wiederholt werden müssen:
Nach erfolgreicher Installation von DLSS-NR-on-AMD in einem Spiel lässt sich über die „Ende“-Taste ein Overlay aufrufen, in dem sich unter anderem die Intensität von Farbton und Struktur sowie die Hautstruktur anpassen lassen. Die Wahl des genutzten Modells – Nvidia bietet Spiele-Entwicklern drei unterschiedliche an – soll zu einem späteren Zeitpunkt dem Modding-Projekt DLSS-NR-on-AMD hinzugefügt werden.
Während die Darstellungsqualität laut Entwickler Daniel Blanco „dem sehr ähnlich ist, was DLSS auf der Original-Hardware erzeugt“, ist die Performance „weiterhin Work-in-Progress“. Demnach soll eine AMD Radeon RX 9070 XT bei einer Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln (1080p) „ungefähr 33 FPS“ erreichen, wie es auf der Projekt-Website von DLSS-NR-on-AMD auf GitHub heißt.
Allerdings verbessert der Entwickler mit jedem Release der Alpha-Software die Performance und so soll die aktuelle Version 0.2.12 beispielsweise 6 Prozent mehr Leistung als die Vorgängerversion bieten. Das Ziel von Daniel Blanco ist dabei, dass DLSS-NR-on-AMD „so schnell wie auf einer 5070 Ti“ bei Verwendung einer RX 9070 XT laufen wird.
Für die Nutzung von DLSS-NR-on-AMD ist es notwendig, eine eigene Kopie der DLSS-5-DLL nvngx_dlssnr.dll in Version 310.8.0.0 zu besitzen, wobei Anti-Cheat-Spiele die DLL blockieren. Zudem Windows 11 verwendet werden und der Adrenalin-Treiber in Version 26.1.1 oder neuer installiert sein. Darüber hinaus muss das zu modifizierende Sp