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"Ein Spiel im Spiel": Call of Duty: Modern Warfare 4 baut DMZ massiv aus und stürmt mit 60 FPS auf die Switch 2
Die Entwickler erklären im Interview das frische Korea-Setting, den wilden Multiplayer-Modus Inflation und die 60-FPS-Erfahrung auf Nintendo.
Mit Call of Duty: Modern Warfare 4 geht die Shooter-Reihe in die nächste Generation. Der Titel bietet eine von aktuellen Konflikten inspirierte Kampagne mit einem neuen Korea-Setting, die Rückkehr des beliebten Extraction-Modus DMZ sowie frische, hochdynamische Multiplayer-Varianten wie „Inflation“ und „Hijack“. Zudem feiert das Franchise nach rund 15 Jahren sein lang erwartetes Comeback auf einer Nintendo-Konsole und erscheint nativ für die Switch 2. Zwei treibende Kräfte hinter dem Projekt geben hier detaillierte Einblicke in die Entwicklung: Jack Hoppus, Multiplayer Technical Designer bei Infinity Ward, erklärt die strategische Ausrichtung der neuen Mehrspieler-Modi, die Dynamik der Maps und die Rückkehr von DMZ. Beatriz Gonzalez, Associate Production Director bei Digital Legends, spricht darüber, wie das Studio das kompromisslose 60-FPS-Erlebnis samt maßgeschneiderter Gyro- und Joy-Con-Steuerung auf die neue Nintendo-Hardware portiert hat.
Eurogamer.de: Fangen wir doch am besten damit an, was aus deiner Sicht die wichtigste Prämisse des neuen Call of Duty ist und was dieses Jahr das größte Verkaufsargument für die Rückkehr der Serie darstellt.
Als Multiplayer Technical Designer bei Infinity Ward ist Jack Hoppus eine der treibenden Kräfte hinter dem Mehrspieler-Erlebnis von Modern Warfare 4. In seiner Rolle verantwortet er unter anderem die strategische Map-Dynamik, neue Spielmodi wie "Inflation" und die Rückkehr der DMZ.
Jack Hoppus: Bei Modern Warfare 4 haben wir dieses Mal eine sehr klare, einheitliche Linie, was die Geschichte, die Tonalität und das Setting betrifft. Wir begeben uns zum ersten Mal nach Korea – ein Schauplatz, den wir bisher noch nie genutzt haben. Diese Leitphilosophie zieht sich durch alle drei Spielmodi: Wir wollen das beste, ausgereifteste und realistischste Spiel erschaffen, das sich anfühlt, als stamme es direkt aus den aktuellen Schlagzeilen. Das zeigt sich auch in der Kampagne. Wir haben eine neue Riege von Charakteren und erleben die Geschichte eher aus der Perspektive normaler Infanteristen. In den letzten Spielen lag der Fokus stark auf hochspezialisierten Spezialeinheiten. Zwar ist die Task Force 141, die die Fans kennen und lieben, wieder mit dabei, aber wir begleiten eben auch eine gemischte Gruppe aus amerikanischen und südkoreanischen Soldaten. Sie müssen sich in einem Konflikt behaupten, der die Stabilität der ganzen Welt bedroht.
Im Multiplayer-Bereich setzen wir auf flüssige Bewegungen sowie ein wuchtiges, intensives, aber auch sehr präzises und kraftvolles Waffengefühl. Zudem bringen wir DMZ zurück. Dieser actiongeladene Extraction-Shooter – wir nennen ihn gerne ein Spiel im Spiel – sorgt für enorme Spannung und hohe Einsätze. Gespielt wird auf unserer großen Map Hajin, die eine großartige Kulisse für diesen Modus bietet. Wir decken also alle Bereiche ab und bieten eine einheitliche Erfahrung. Als Studio waren wir uns sehr einig darüber, welche Geschichte wir erzählen und welche Stimmung wir erzeugen wollen, und ich denke, die Spieler werden das in Modern Warfare 4 überall spüren.
Eurogamer.de: Die Charakterentwicklung war in Modern Warfare über die Jahre hinweg immer sehr interessant. Wie gehst du dieses Mal an die Einführung neuer Charaktere heran?
Jack Hoppus: Das ist bei diesem Spiel nicht anders. Man wird in der Kampagne über die Task Force 141 weiterhin beliebte Charaktere wie Price und Ghost begleiten. Aber wir führen eben auch eine große Anzahl neuer Figuren ein, um den Spielern die Perspektive jener Soldaten zu zeigen, die sich in diesem internationalen Konflikt zurechtfinden müssen.
Eurogamer.de: Kannst du dazu noch etwas mehr ins Detail gehen?
Jack Hoppus: Wir wollten eine Gruppe normaler Soldaten zeigen, die zum ersten Mal einen derartigen Konflikt erleben. Man spielt unter anderem als Park und durchlebt in der Kampagne eine