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heise+ | Fraunhofer entwickelt Drohnendetektor für unter 100 Euro
Drohnen verraten sich oft durch ihre Anfluggeräusche. Das Fraunhofer IDMT nutzt das für ein besonders günstiges Frühwarnsystem. Wir erklären die Technik.
Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT) hat einen kompakten akustischen Drohnendetektor entwickelt, der mit vier Mikrofonen und einem Kleinrechner auskommt. Den einfachen Aufbau könnten Partner leicht in bestehende Systeme integrieren und perspektivisch für weniger als 100 Euro fertigen. Statt Drohnen wie Kameras, Radar oder Lidar erst bei freier Sicht zu erfassen, lauscht das System nach dem charakteristischen Rotorgeräusch. So erkennt es anfliegende Drohnen auch hinter Hecken, Bäumen oder Gebäuden und bestimmt zugleich ihre Richtung – nicht nur deutlich schneller, sondern auch wesentlich günstiger als bisherige Detektoren oder Radarsysteme.
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