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Kia PV5: E-Bus nun auch mit weniger Reichweite und Platz
Mit einer neuen Einstiegsvariante macht Kia den PV5 preiswerter als bisher. Dafür ist der E-Bus kürzer und weniger weitreichend.
Der Kia PV5 ist nun auch in einer kürzeren Einstiegsvariante erhältlich. die nur 43 kWh Energiegehalt in der Traktionsbatterie zu bieten hat.
Kia erweitert die Baureihe PV5 an mehreren Stellen. Neu ist eine Basisversion mit 43-kWh-Batterie und kurzem Radstand, die ab 35.990 Euro angeboten wird. Diese Variante sieht Kia vor allem für den städtischen Betrieb vor, wo die Reichweite eine untergeordnete Rolle spielt. Genau dort hätte die ebenfalls neue Option auf AC-Laden mit 22 kW in einigen Profilen zum entscheidenden Argument werden können, doch zumindest vorerst steht sich Kia ein wenig selbst im Weg.
Mit einer Länge von knapp 4,5 m ist der neue PV5 L1H1 kürzer als die Angebote von Ford, VW oder Stellantis. Dabei ist er durchaus geräumig. Kia verspricht vier Kubikmeter Nutzraum, was nur zehn Prozent weniger sein sollen als in der Version mit langem Radstand. Zunächst gibt es die kleine Batterie nur in beiden Cargo-Karosserien mit zumindest teilweise verblechten Rückwänden. Für die Variante mit Fenstern hinten, die Passenger heißt, gibt es weder den kurzen Radstand noch die kleinste Batterie.
Leider verwehrt Kia dem kleinen Speicher auch die neue Möglichkeit, mit 22 kW an Wechselstrom laden zu können. Gerade bei einem Modell, das vor allem für den städtischen Verkehr gedacht ist, erscheint diese Entscheidung eigenwillig. Denn AC-Ladepunkte gibt es in vielen Städten reichlich, und die meisten davon liefern 22 kW. So ließen sie sich mit der kompletten Ladeleistung nutzen, die die Infrastruktur bietet. Vielleicht rüstet Kia in dieser Hinsicht noch nach.
Der E-Motor leistet in der Version mit 43-kWh-Batterie 111 kW und damit deutlich mehr als in der Variante mit dem 51-kWh-Akku. Die Reichweite im WLTP gibt Kia je nach Karosserielänge mit 232 bis 246 km an. Kia nennt noch keine maximale DC-Ladeleistung, gibt aber 30 Minuten für die Aufladung von 10 auf 80 Prozent an. Das bedeutet, dass rund 30 kWh mit durchschnittlich 60 kW nachgeladen werden können.
Der Kia PV5 ist erst 2025 auf dem Markt, doch an Details wird jetzt schon gearbeitet. Neu ist eine elektrisch verstellbare Lendenwirbelstütze und eine durch eine andere Antenne leicht reduzierte Höhe. Besonders für Paketdienst-Fahrer interessant ist eine neue Funktion, mit der sich der Bus allein abschließt, wenn sich der Fahrer entfernt. Angekündigt ist eine Langversion mit höherem Dach. Falls das nicht reichen sollte: Im kommenden Jahr soll der größere PV7 folgen, 2029 ein PV9 .
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