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Videokonferenzen: Google Meet und Microsoft Teams rücken auf Android-Hardware näher zusammen
von Benjamin Mamerow
7. Sep. 2026 |
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In vielen Konferenzräumen ist die Ausstattung fest auf ein bestimmtes Meeting-System eingerichtet. Kommt dann eine Einladung über eine andere Plattform, entstehen schnell technische Probleme. Genau dieses Problem will Google jetzt weiter angehen, indem die Zusammenarbeit zwischen Google Meet und Microsoft Teams auf eine breitere Gerätebasis ausgeweitet wird.
Konkret geht es um dedizierte Konferenzraum-Hardware, die auf Android beziehungsweise dem Android Open Source Project (AOSP) läuft. Bislang funktionierte die direkte Verbindung zwischen den beiden Diensten bereits bei Systemen mit ChromeOS auf der einen und Windows auf der anderen Seite - das gibt es schon seit Anfang des Jahres. Jetzt zieht Google mit den AOSP-Geräten nach und schließt damit eine Lücke, die bislang für einige Unternehmen ärgerlich war.
Geräte, die für Google Meet eingerichtet sind, können künftig ohne Umwege direkt an Teams-Meetings teilnehmen. Umgekehrt funktioniert das Ganze genauso - Microsoft Teams Rooms auf Android-Basis lassen sich problemlos in Google-Meet-Konferenzen einwählen. Keine Extra-Software, keine Umleitungen über Drittanbieter, einfach ein Klick und man ist drin. Wer bereits mit Lösungen von Drittanbietern wie Pexip arbeitet, muss sich keine Sorgen machen - diese Einstellungen bleiben von dem Update unberührt und werden nicht einfach überschrieben.
Die Vorschauphase soll voraussichtlich bis zum heutigen 7. September 2026 abgeschlossen sein. Wichtig zu wissen für alle, die Microsoft Teams Rooms nutzen: Die Gegenstelle muss zusätzlich über die Microsoft-Administrationsdokumentation freigeschaltet werden, damit die Interoperabilität auch von dieser Seite greift.
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