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Xiaomi 18 Fold: Kompaktes Foldable als Konkurrenz zum „iPhone Ultra“
Kurz vor Apples Foldable-Premiere präsentiert Xiaomi das 18 Fold. Das Foldable setzt auf einen eigenen Prozessor und eine Triple-Kamera mit Leica-Optik.
Foldables im kompakten Reisepassformat liegen im Trend: Wenige Wochen, nachdem Samsung sein Galaxy Z Fold 8 vorgestellt hat und bevor Apple das erwartete iPhone Ultra präsentiert, zeigt Xiaomi seine eigene Interpretation dieses Formfaktors. Das Gerät Xiaomi 18 Fold wird es aber wohl nur in China geben.
Xiaomi ordnet das 18 Fold als „Mid-Fold“-Falt-Smartphone ein: Es schließt die Lücke zwischen einem großen Falt-Smartphone im Buchformat und einem kompakten Foldable im Klappformat (wie Samsungs Galaxy Flip). Es verfügt über einen 5,38-Zoll-Außenbildschirm und einen 7,58-Zoll-Innenbildschirm. Damit besitzt es ähnliche Bildschirmdiagonalen wie Samsungs Galaxy Z Fold 8 (5,5 Zoll außen und 7,6 Zoll innen); auch dem iPhone Ultra werden ähnliche Bildschirmgrößen nachgesagt.
Beide LTPO-Bildschirme unterstützen von 1 bis zu 120 Hz und können bis zu 4000 cd/m² hell werden. Der Innenbildschirm besitzt laut Xiaomi für eine höhere Robustheit eine doppelte Schicht ultradünnes Glas. Aufgeklappt ist das Gerät 5,02 mm dünn und wiegt 219 Gramm. Für Stabilität sollen gehärtetes Dragon Crystal Glass 3.0 auf der Front und Rückseite und ein überarbeitetes „Dragon-Bone“-Scharnier sorgen.
Bei der rückseitigen Kamera setzt Xiaomi wie bei seinen anderen Topmodellen auf die Kooperation mit Leica. Im Unterschied zu Samsungs Fold 8 und wohl auch Apples erstem Foldable, bei denen jeweils zwei Kamerasensoren zum Einsatz kommen, verbaut Xiaomi gleich drei: Eine Weitwinkelkamera mit 200 Megapixeln sowie eine Ultraweitwinkel- und Telezoomkamera mit 3,5-fach optischem Zoom mit jeweils 50 Megapixeln.
Unter der Haube steckt Xiaomis eigener Xring-O3-Prozessor, der es mit Qualcomms und Apples Topchips aufnehmen können soll. Es ist der erste Prozessor, der mit ARMs neuer Mali G2-Ultra NX GPU bestückt ist und einen Leistungsschub bei der Grafik unter anderem auch mithilfe von KI liefern soll. Eine Premiere ist die Unterstützung von LPDDR6-Speicher, der bei der 16-GByte-Option (mit 1 TByte Flashspeicher) zum Einsatz kommt. Beim Modell mit 256 GByte setzt Xiaomi noch auf LPDDR5X. LPDRR6 soll insbesondere der GPU auf die Sprünge helfen.
In puncto Akku liegt das 18 Fold im Vergleich zum Galaxy Z Fold 8 (4800 mAh) noch einen drauf: Der Energiespeicher des kleinen Foldables hat eine Nennkapazität von 6000 mAh und damit über 1000 mAh mehr. Aufgeladen wird er mit 67 W per Kabel, kabellos sind bis zu 50 W möglich. Auf der Softwareseite ist HyperOS 4 auf Basis von Android 17 vorinstalliert.
Ob Xiaomi das Foldable jemals nach Europa bringen wird, ist nach aktuellem Stand ungewiss, für den chinesischen Markt hat der Hersteller sich für Apples Einstieg in das Marktsegment immerhin in Stellung gebracht. In China verlangt der Hersteller für das Basismodell mit 12 GByte RAM und 256 GByte Speicher 10.999 Yuan – umgerechnet etwa 1400 Euro. Die Preise für den globalen Markt lassen sich jedoch nicht direkt von den chinesischen Preisen ableiten und dürften stattdessen eher in den Regionen von Samsungs Fold 8 liegen, das ab 2000 Euro aufwärts kostet.
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