// GAMESTAR — GAMING
Resident Evil - »Ich war sehr naiv« - Der Regisseur des neuen Films dachte, die Fans würden sich nicht über Änderungen zur Spielevorlage aufregen
Der neue Kinofilm zu Resident Evil startet am 17. Dezember 2026 in den deutschen Kinos. Doch unter Fans der Spielevorlage ist die Skepsis allemal spürbar. Bildquelle: Sony Pictures/Constantin Film
Resident Evil kehrt in die Kinos zurück und nein, Paul W.S. Anderson oder Milla Jovovich haben nichts damit zu tun. Stattdessen versucht sich mit Zach Cregger (Weapons, Barbarian) ein echter Horror-Spezialist an einer der größten Videospielreihen überhaupt.
Und dafür trifft Cregger die ein oder andere Entscheidung, die bei so manchem Spiele-Fan für Stirnrunzeln sorgt. So legt Resident Evil (wie der Filmtitel lautet) nicht einfach die Abenteuer von Chris Redfield, Jill Valentine oder Leon S. Kennedy neu auf, stattdessen bekommen wir eine Geschichte, die sich parallel zu der Vorlage abspielen könnte.
Hier liegt die Betonung auf könnte. Denn Creggers Film knöpft sich das Setting von Raccoon City vor, verfrachtet das aber nicht nur in den Winter, sondern auch noch aus den 90ern in die Gegenwart. Im Gespräch mit IGN gibt der Regisseur zu, dass er der Ansicht war, dass seine Entscheidungen beim Publikum besser ankommen würden:
Ich glaube, ich war sehr naiv. Ich dachte, Fans der Spiele würden sich – genau wie ich – darüber freuen, dass jemand kommt und Resident Evil einen Survival-Horrorfilm widmet. Ich dachte mir: Das wird großartig.
Ich habe damit das Gefühl, dass wir schon ewig auf Leons Geschichte warten, nicht wirklich gewürdigt. Ich verstehe das und es tut mir leid, dass das nicht die Geschichte ist, die ich erzähle.
Ich verstehe die Frustration. Ich verstehe sie sogar sehr gut, weil ich die vorangegangenen Resident-Evil-Filme nicht gesehen habe, da sie eben nicht dem Resident Evil entsprechen, das ich liebe. Wie könnte ich es also den Fans verübeln, dass sie genauso [über meinen Film] denken?
1:44
Der Mann hinter DEM Horror-Hit 2025 macht Resident Evil zum Kinofilm und jetzt ist endlich der erste Teaser da
Das mittlerweile zweite Reboot und der achte Film für die Kinos zu Resident Evil dreht sich um den Kurier Bryan (Austin Abrams), der eine wichtige medizinische Lieferung in das Herz von Raccoon City zu liefern versucht. Und naja, auf dem Weg dorthin bekommt er es mit allerlei schrecklichen Kreaturen und untoten Viechern zu tun.
Dabei versucht Cregger vor allem das Spielgefühl von Resident Evil auf die große Leinwand zu übertragen. Konkret ist etwa von ständiger Angst, Munitionsknappheit und der Suche nach dem richtigen Fluchtweg die Rede.