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Telekom, Vodafone und Co.: Großes Konsortium für Satellitendienste geplant
von Carsten Knobloch
8. Sep. 2026 |
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Europas größte Mobilfunker bündeln womöglich die Kräfte: Wie Reuters berichtet, führen die Deutsche Telekom, Orange, Vodafone und Telefonica frühe Gespräche über ein gemeinsames Konsortium. Ziel des Zusammenschlusses ist es, bei der Vergabe von EU-Satellitenfrequenzen mitzubieten und künftig direkte Satellitenverbindungen auf Mobiltelefone (Direct-to-Mobile) anzubieten.
Konkret geht es um Frequenzen im Bereich von 2 GHz. Die EU-Kommission plant, diesen Teil vorrangig europäischen Anbietern zuzuschlagen, um die Abhängigkeit von US-Konzernen zu reduzieren und die eigene digitale Souveränität zu stärken. Die Frequenzen hängen mit dem geplanten Satellitennetzwerk IRIS² zusammen, das mit 290 Satelliten als europäische Antwort auf Starlink positioniert wird (zweihundertneunzig!). Zwei Drittel des Spektrums sind für kommerzielle Zwecke vorgesehen und werden zu gleichen Teilen auf EU- und Nicht-EU-Betreiber aufgeteilt.
In trockenen Tüchern ist das Vorhaben allerdings noch nicht. Finale Entscheidungen zur tatsächlichen Gründung des Konsortiums oder einer Gebotsabgabe sind noch nicht gefallen.
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