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AWS ECS ohne Webkonsole verwalten
Das Terminal-Tool e1s für Amazon ECS ermöglicht in Version 2.0.0 den Wechsel von AWS-Profilen und Regionen im laufenden Betrieb.
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Mit Version 2.0.0 erweitert e1s seine Terminal-Oberfläche für den Amazon Elastic Container Service (ECS) vor allem bei der täglichen Bedienung: Anwender können AWS-Profile und Regionen während der laufenden Sitzung wechseln. Ressourcenlisten erhalten Suche und Sortierung, deren Zustand bei der Aktualisierung erhalten bleibt. Außerdem bringt das Release wählbare Wege für Befehle in Containern, Unterstützung für ECS Managed Daemons sowie Nachbesserungen bei Service-Updates und der Auswahl von Task-Definitionen.
e1s ist ein Open-Source-Werkzeug zur Verwaltung und Navigation von Amazon-ECS-Ressourcen im Terminal. Es unterstützt ECS-Workloads auf Fargate und EC2 und orientiert sich konzeptionell an k9s für Kubernetes. Das Programm verwendet die lokal hinterlegte AWS-CLI-Konfiguration, einschließlich Profilen und Regionen, statt Zugangsdaten selbst zu speichern. Das Tool ist vor allem für Administratoren und Entwickler gedacht, die ECS-Cluster ohne ständigen Wechsel zur AWS-Webkonsole bedienen wollen. Die Projektdokumentation von e1s beschreibt auch die Unterstützung für Assume-Role-Profile, credential_process und AWS IAM Identity Center.
Der Wechsel zwischen AWS-Konten und Zielregionen lässt sich nun direkt in e1s vornehmen. Das ist vor allem für Teams relevant, die getrennte Profile für Entwicklung, Test und Produktion einsetzen oder ECS-Cluster in mehreren Regionen betreiben. Bisher musste ein Terminal-Werkzeug für einen solchen Kontextwechsel oft neu gestartet oder mit anderen Umgebungsvariablen aufgerufen werden.
e1s liest dafür die lokalen AWS-Konfigurations- und Zugangsdaten-Dateien. Laut Projekt lassen sich Profile und Regionen im laufenden Programm über Ctrl+P beziehungsweise Ctrl+R umschalten. Die neue Version macht diese Funktion zu einem zentralen Bestandteil des Arbeitsablaufs, statt sie auf Startparameter wie --profile und --region zu beschränken.
Auch die Tabellenansichten sollen sich im Betrieb weniger störend verhalten: Ressourcen lassen sich durchsuchen und sortieren, wobei Filter und Sortierung bei der automatischen Aktualisierung erhalten bleiben. Wer etwa gezielt nach einem Service oder einer Task-Definition sucht, muss die Suche nach einem Refresh nicht erneut eingeben. Das ist besonders bei größeren Clustern hilfreich, deren Ansichten regelmäßig neu geladen werden. Der Changelog zu e1s 2.0.0 führt außerdem eine allgemein verbesserte Zuverlässigkeit auf.
Für die Ausführung von Befehlen in Containern bietet e1s 2.0.0 zwei Wege: ECS Exec oder AWS Systems Manager. Die Auswahl ist als konfigurierbarer Ausführungsmodus vorgesehen; die aktuelle Projektbeschreibung führt dafür die Werte ecs und ssm auf.
ECS Exec ist die ECS-eigene Option, interaktiv Befehle in einem laufenden Container auszuführen oder eine Shell zu öffnen. Sie eignet sich etwa, um bei einer Störung Diagnoseinformationen abzufragen, ohne einen eingehenden Port öffnen oder SSH-Schlüssel verwalten zu müssen. AWS unterstützt ECS Exec sowohl für Container auf EC2 als auch auf Fargate.
Neu ist zudem die Unterstützung für ECS Managed Daemons. Dabei sorgt ECS dafür, dass auf jeder EC2-Instanz eines zugeordneten Managed-Instances-Kapazitätsproviders genau ein Daemon-Task läuft. Anders als ein regulärer ECS-Service skaliert ein solcher Daemon also nicht auf eine frei gewählte Anzahl von Tasks, sondern folgt dem Bestand der bereitgestellten Instanzen. Darüber hinaus gibt es im neuen Release Verbesserungen bei Service-Updates und bei der Auswahl von Task-Definitionen.