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Xbox: Microsoft erhöht Konsolenpreise weltweit zum 1. August
Microsoft erhöht die Preise der Xbox-Konsolen weltweit zum 1. August. Das Modell mit 2 TByte Speicher wird eingestellt. Euro-Preise für Deutschland fehlen noch.
Microsoft erhöht zum 1. August die Preise der Xbox-Konsolen weltweit, kündigte das Xbox-Team am Donnerstag an. Die 512-GByte-Modelle werden um 100 US-Dollar teurer, die 1-TByte-Modelle um 150 US-Dollar. Das Einsteigermodell Xbox Series S mit 512 GByte Speicher kostet damit künftig 500 US-Dollar, die Series X beginnt ab 750 US-Dollar. Sie ist damit 50 Prozent teurer als zum Launch vor über fünf Jahren.
Den Schritt begründet Microsoft mit der anhaltenden Speicherkrise. Die Preise für Arbeitsspeicher und Datenträger hätten sich seit der vergangenen Erhöhung um mehr als das 2,5-Fache erhöht, schreibt das Xbox-Team in einem Blog-Eintrag. Bis zum Herbst 2027 erwartet Microsoft eine weitere Verdopplung. Anders als Smartphones, PCs oder Lautsprecher würden Konsolen meist nicht mit Gewinn verkauft, sondern unter den Herstellungskosten.
Microsoft spricht ausdrücklich von einer weltweiten Anpassung, nennt bislang aber nur die Aufschläge in US-Dollar. Konkrete Euro-Preise für Deutschland gibt es noch nicht. Zuletzt hatte Microsoft die deutschen Preisempfehlungen für Xbox Series X und Series S zum 1. Mai 2025 um jeweils 50 Euro angehoben. Seitdem kostet die Xbox Series S mit 512 GByte 350 Euro, die Series X mit Laufwerk 600 Euro. Die im Oktober 2025 folgende Erhöhung um 20 bis 70 US-Dollar betraf nur den US-Markt.
Das 2-TByte-Modell der Xbox Series X stellt Microsoft mit der Preisrunde ein, diese Variante wird nicht mehr produziert.
Auch Sony hat die Playstation 5 inzwischen mehrfach verteuert. Seit dem 2. April 2026 verlangt der Hersteller für die Standardversion 650 Euro und für die Digital Edition 600 Euro. Als Grund nannte Sony ebenfalls die Speicherkrise. Straßenpreise können unterhalb der Preisempfehlungen liegen.
Die gestiegenen Speicherpreise treffen die gesamte Branche: Valve hat seine neue Steam Machine, einen Wohnzimmer-PC mit SteamOS, mit einem hohen Einstiegspreis von 1.040 Euro angekündigt. Valve subventioniert die Hardware anders als Sony und Microsoft nicht und gibt die Produktionskosten direkt an die Käufer weiter.
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