// HEISE ONLINE — CYBERSECURITY
September-Patchday: Adobe schließt kritische Zero-Day-Lücke und 172 weitere
Im Zentrum der Adobe-Patch-Welle steht das Update für Adobe Commerce, das bereits akut angegriffen wird. Besonders viele Updates betreffen Experience Manager.
Auch bei Adobe hagelt es Updates: Trotz der Aufteilung auf zwei regelmäßige Patch-Termine pro Monat stehen Updates für 172 neue Sicherheitslücken an; sie betreffen ColdFusion, Acrobat Reader, Commerce, Campaign Classic, Experience Manager, Photoshop, Illustrator, Animate und Adobe Photoshop Mobile. Gegen die akute Angriffswelle via Stylesmuggler auf Commerce und Magento Open Source hatte Adobe bereits am 7. September einen Hot-Patch herausgegeben.
Neben Commerce (CVE-2026-75650) enthält auch Campaign Classic eine Lücke (CVE-2026-82004) mit dem maximalen Schweregrad von 10.0 auf der CVSS-Skala; die kritischen Lücken in Cold Fusion und Experience Manager haben diesen mit 9.9 nur minimal verpasst. Insbesondere der Experience Manager trägt auch beim Volumen einen beträchtlichen Teil zur Bedeutung des Patchdays bei: Ganze 107 Schwachstellen hat Adobe darin behoben. Adobe Acrobat und Reader folgen da mit 32 Lücken erst mit deutlichem Abstand.
Allerdings listet Adobe außer der Commerce-Lücke keine der Schwachstellen als „bereits ausgenutzt“. Angesichts der bereits mehrfach demonstrierten Fähigkeiten, mit KIs innerhalb von Stunden zu Patches funktionierende Exploits zu entwickeln, sollte man die Updates trotzdem möglichst zügig einspielen. Die Links zu den einzelnen Advisories finden Sie auf Adobes Security-Seite.
Ob Sicherheitslücken, Viren oder Trojaner – alle sicherheitsrelevanten Meldungen gibts bei heise security
Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren
Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer
Datenschutzerklärung.
Immer informiert bleiben: Klicken Sie auf das Plus-Symbol an einem Thema, um diesem zu folgen. Wir zeigen Ihnen alle neuen Inhalte zu Ihren Themen.
Mehr erfahren.