// TAGESSCHAU INLAND — CRONACA
Bundesweiter Test von Alarmsystemen an Warntag
Können die Behörden die Bevölkerung im Notfall erreichen und warnen? Das soll im Rahmen eines bundesweiten Warntags einmal im Jahr getestet werden. In der Vergangenheit hatten sich dabei Lücken offenbart.
In ganz Deutschland werden am Donnerstagvormittag ab 11 Uhr die Warnsysteme für den Katastrophenfall getestet. Bund, Länder und Kommunen lösen am bundesweiten Warntag über diverse Kanäle einen Probealarm aus - darunter über offizielle Warnapps wie Nina und Katwarn sowie das Cell-Broadcast-System für Mobiltelefone. Auch Medien und Anzeigetafeln verbreiten Warnmeldungen. Gegen 11.45 Uhr soll es eine Entwarnung geben.
Der Warntag ist als Test für die Kommunikationsabläufe bei Katastrophen und anderen Großschadensereignissen gedacht und soll die Bevölkerung sensibilisieren. Das Thema Bevölkerungsschutz gewinnt zusätzlich wegen der angespannten sicherheitspolitischen Lage an Bedeutung. Der erste Warntag 2020 war noch von gravierenden Pannen überschattet, spätere Warntage liefen laut Behörden dagegen weitgehend erfolgreich.
Wie in den Jahren zuvor können Bürgerinnen und Bürger im Anschluss an den Probealarm ihre Erfahrungen teilen. Von Donnerstag 11.00 Uhr bis zum 17. September kann bei einer Online-Befragung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mitgemacht werden. Diese kann über die Webseite des BBK aufgerufen werden.
Dieses Thema im Programm: Das Erste | tagesschau | 10.09.2026 | 01:48 Uhr