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„No Man's Sky“: Cosmos-Update bringt Wracks und Raumstationen ins All
Das kostenlose Update „Cosmos“ füllt den Weltraum von „No Man's Sky“ mit Wracks, Außenposten und Asteroiden. Spieler können eigene Raumstationen leiten.
Die Reise ins All geht weiter: Hello Games hat am Mittwoch das kostenlose Update „Cosmos“ für „No Man's Sky“ veröffentlicht. Es füllt den bislang weitgehend leeren Weltraum zwischen den Planeten mit neuen Bauten und Beschäftigungen.
Trotz zahlreicher Updates für das Sci-Fi-Spiel hatte Hello Games den Raum zwischen den Planeten seit dem Release 2016 kaum angefasst, räumt Studiomitgründer Sean Murray in einer Mitteilung ein. Version 7.0 holt das nach. Nach dem Warp in ein System zeigt eine neue Sternenkarte die Himmelskörper und interessante Orte der Umgebung an. Dazu gehören Asteroidengürtel, Eisfelder, Trümmerfelder und Außenposten fremder Lebensformen, wie aus den Patch Notes hervorgeht. Einige dieser Außenposten sind von einer wuchernden biologischen Masse befallen, die man erst wegräumen muss.
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Die auffälligste Neuerung sind die Space Hulks: riesige Schiffswracks, die sich nur im Spacewalk durchqueren lassen. Aus ihnen lassen sich Technologien und Fracht herausbrechen. Ein neuer Traktorstrahl für die Korvetten saugt die Beute ein und zerkleinert zu große Brocken. Der Schrott lässt sich anschließend an den Außenposten verkaufen oder in eigene Bauprojekte stecken.
Wer sich bei den lokalen Behörden bewährt, darf eine Raumstation künftig als Direktor leiten. Der Titel erlaubt den Umbau innen wie außen: Möbel lassen sich verschieben, ganze Räume anbauen und der Außenbereich mit riesigen Dekorationsmodulen bestücken.
Direktoren dürfen außerdem eine Allianz gründen und andere Spieler dazu einladen. Jeder Spieler kann bis zu drei Allianzen beitreten. Die größten und aktivsten Bündnisse landen auf einer Rangliste im Kern der Raumstation. Basen müssen ohnehin nicht mehr auf Planeten stehen: Mit einem Basiscomputer lässt sich ein beliebiges Stück All beanspruchen und bebauen, wahlweise auch ein Asteroid.
Unter der Haube hat Hello Games den Encoder für Texturkompression neu geschrieben, die Terrain-Tessellation verfeinert und die Wolkendarstellung aus dem Orbit überarbeitet. Dazu kommt Unterstützung für Intels XeSS 3 und Nvidias DLSS 4.5 mit fünf- und sechsfacher Frame Generation.
Auf PC-VR-Brillen beherrscht „No Man's Sky“ jetzt Foveated Rendering. Per Eye-Tracking konzentriert die Engine ihre Rechenleistung auf den Bereich, auf den der Spieler gerade blickt. Das „Voyagers“-Update hatte zuvor erstmals KI-Upscaling für Virtual Reality gebracht, damals für Playstation VR2.