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Buchvorstellung: Fifty Scientists
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die unsere Welt für immer verändert haben. Ein Buch für Inspiration, Unterhaltung und einiges an neuem Wissen.
„Fifty Scientists“, erzählt die Geschichte von 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern seit dem 16. Jahrhundert. Es werden ihre bahnbrechenden Entdeckungen in den Bereichen Physik, Chemie, Medizin, Astronomie und neuen Disziplinen wie Robotik und Informatik beschrieben.
Auf jeweils zwei Seiten entspannt der Autor durch eigene kunstvolle Tuschezeichnungen das Universum des oft tragischen Lebens und der Arbeit der Forscher. Dabei ist die korrekte Darstellung der faszinierenden Apparate und Instrumente, die die Forschenden verwendeten. Auch Frauen in der Wissenschaft werden gewürdigt, deren Beiträge systematisch verdrängt, geleugnet und häufig ihren männlichen Kollegen zugerechnet wurden.
Vor dem Lesen habe ich anhand des Inhaltsverzeichnisses eine Art Wissenschaftler-Bingo gespielt. Erkenne ich anhand der Namen was genau die bahnbrechende Erfindung oder Theorie ist? Galilei doch sicher für Astronomie und Mathematik? Gravitation? Der Mann hatte nicht nur Clinch mit der Kirche, sondern war einer der letzten echten Universalgelehrten.
Robert Hooke, ich kannte nur noch das Hooksche Federngesetz aus dem Studium, aber ach ja, er gilt auch als Erfinder des Mikroskops. Liebig (Liebigkühler? Nein, der ist tatsächlich nicht von Liebig erfunden.) kann das „Alles“ sein? Die Herren Ohm, Galvani, Volta, Ampère, Hertz sollte ich aus meiner Ausbildung kennen und jeder kennt die nach ihnen benannten Einheiten. Aber ist das alles? Nein, die Geschichte hinter den Personen ist mindestens so interessant und spannend wie die Entdeckungen. Leben, sterben (etwa auf der Guillotine), forschen.
Bis zum angehenden 20. Jahrhundert kenne ich fast jeden Namen, aber nur selten die Geschichte hinter den Personen. Immer wieder bleibe ich bei den fantastischen Tuschezeichnungen in den Abschnitten hängen: ah, der Van de Graaf-Generator! Danach tauchen Namen auf, die mir oft nicht mehr geläufig sind. Die Geschichten und Entdeckungen dahinter sind aber immer wieder faszinierend. Tu Youyou hat ein Malariamedikament entdeckt, das Millionen Menschen gerettet hat. Dafür gab es einen Nobel-Preis.
Der Autor Markus Bindhammer, 1971 geboren, ist freischaffender Künstler, Autor (auch in der Make) und Citizen Scientist. Neben dem Schreiben und Illustrieren von Büchern beschäftigt er sich hauptsächlich mit Robotik, Chemie und Bioengineering. Auf seinem YouTube-Kanal @Marbslab folgen ihm über 90.000 Abonnenten.
Erschienen ist "Fifty Scientist" im Verlag Seltmann Publishers GmbH im August 2026 für 35 Euro. ISBN: 9783949070426
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