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Plus 53 Prozent: TSMC macht auch dank Apple 16 Mrd. USD Umsatz in 31 Tagen
TSMCs Umsatz ist im August 2026 dank neuer Chips für Apple, AMD, Qualcomm, MediaTek und andere um 53 Prozent gestiegen. Dieser beachtliche Zuwachs zum gleichen Zeitraum des Vorjahres dürfte zu einem großen Teil auf die deutlich gesteigerte Produktionsmenge neuester N2-Produkte sowie N3 für das AI-Umfeld zurückzuführen sein.
Denn nicht nur verzeichnet TSMC eben besagte Steigerung von 53,3 Prozent von August 2025 auf August 2026 auf 514,81 Milliarden New Taiwan Dollar, umgerechnet rund 16,1 Milliarden US-Dollar, der Wert für die 31 Tage liegt auch noch 10,1 Prozent über dem Umsatz im Juli dieses Jahres. Der von TSMC bis dato erzielte Jahresumsatz ist so ebenfalls auf der Überholspur unterwegs und liegt 39,3 Prozent über dem Ergebnis, das bis zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr erzielt wurde.
Getragen wird der Umsatz zum Teil von den Neuvorstellungen dieser Tage, für die TSMC zusätzliche Fabriken in Betrieb genommen hat. Das größte Volumen neuer Chips dürfte aktuell auf Apple entfallen, das mit dem A20 Pro gestern ein in N2 gefertigtes Smartphone-SoC vorgestellt hat, der ab 18. September im Handel verfügbar sein wird.
Damit kommt diese Lösung vermutlich allen anderen Mitbewerbern im N2-Rennen zuvor, denn während AMD bereits N2-Produkte wie Epyc und Instinct angekündigt hat, handelt es sich dabei eher um Lösungen für den Markt ab dem vierten Quartal. Gleiches gilt für Qualcomms und MediaTeks neue Chips, die in Kürze erst noch vorgestellt werden. Apple hat mit dem M6 zudem ein zweites Zugpferd aus N2-Fertigung im Rennen, das im Mac mini ab dem 22. September ausgeliefert werden soll.
Der große Grundstock beim Umsatz wird aber weiterhin von N3- und N5-Lösungen und deren vielfältige Ableger getragen. Alle in Großserie produzierten Chips für Smartphones, PCs und Notebooks sowie das AI-Umfeld stammen aktuell aus diesen Produktionslinien in mehreren Fabriken. Zuletzt erzielte TSMC mit den beiden Fertigungsstufen fast zwei Drittel seines Umsatzes, nur die 7-nm-Familie steuerte mit elf Prozent Anteil ebenfalls noch zweistellig zum Umsatz mit Wafern bei. Zum großen Auftakt im Handel könnte die neue N2-Fertigung jetzt nach drei Prozent im zweiten Quartal schnell auf einen ähnlichen Wert wie N7 steigen und diesen Umsatzanteil dann spätestens ab dem vierten Quartal übertreffen.