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No Man's Sky 7.0: Cosmos-Update bringt Basenbau im Weltall und so viel mehr
Das vor einem Monat angedeutete Cosmos-Update für das Weltraumspiel No Man's Sky ist jetzt erschienen. Die Versionsnummer 7.0 verrät schon, dass es sich wieder um ein großes Update handelt. Spieler können nun eine Basis im All errichten, das wird von Fans gefeiert.
Die letzte Meldung von ComputerBase zu No Man's Sky trug den Titel „Selbst nach 10 Jahren und 40 Updates geht es noch weiter“ und genau das geschieht nun im großen Stil mit dem abermals kostenlosen Update 7.0 namens „Cosmos“.
Bisher konnten Spieler ausschließlich auf der Oberfläche der unzähligen Planeten eine eigene Basis errichten. Mit dem Cosmos-Update lassen sich Basen nun auch freischwebend im Weltall errichten und zwar laut Entwickler „an einem beliebigen Ort im Weltraum“. Dafür wird ein „Deep-Space Base Computer“ benötigt, um sich einen Platz zu sichern. Aufgrund der nahezu unendlichen Weite der prozedural generierten Spielwelt, sollte es davon aber mehr als genug geben. Auch auf Asteroiden soll der Basenbau nun möglich sein.
Nicht selbst gebaut, aber nun vom Spieler selbst verwaltet können bestehende Weltraumstationen werden. Dafür muss man sich aber gegenüber den lokalen Behörden beweisen, um zu einem Stationsleiter aufzuschwingen. Erst dann lässt sich die Lobby nach eigenen Vorlieben gestalten und das äußere Erscheinungsbild der Station anpassen.
Wer eine Raumstation leitet, kann zudem eine galaktische Allianz mit eigenem Namen und Logo gründen, der sich wiederum andere Spieler auf der Suche nach Gesellschaft anschließen können. Laut Studiogründer Sean Murray sollen die Allianzen „Zehntausende“ von Spielern umfassen können, wie genau das gemeint ist und wo das Spielerlimit liegt, bleibt noch zu ergründen.
Ein Ansporn für die Zusammenarbeit gibt es mit den Ranglisten für die Allianzen, die die „größten, aktivsten und am weitesten verbreiteten Allianzen“ messen sollen.
Neue Deep-Space-Außenposten sollen neue Aufträge und seltene Mineralien mitbringen, während riesige Schiffswracks zum (riskanten) Erkunden und Looten einladen. Bei den Wracks müssen sich Spieler allerdings beeilen, da diese instabil sind und bei Störungen explodieren können. „Umsichtige Entdecker werden sich zuerst auf die wertvollsten Schätze konzentrieren, um rechtzeitig fliehen zu können…“, heißt es in der Beschreibung. Das klingt nach gewisser Extraction-Mechanik.
An dieser Stelle kann die Redaktion nicht alle Neuheiten im Detail beschreiben. Daher lohnt sich ein Blick auf die offiziellen Patch Notes für das Cosmos-Update, die noch viele weitere Dinge bereithalten.
Wie Sean Murray in einem Deep Dive Video zum Cosmos-Update beschreibt, fühlt sich No Man's Sky mit all diesen Updates und dem tiefergreifenden Gameplay jetzt „wirklich lebendig“ an. Zugleich verdeutlicht er, dass Dinge wie die Verwaltung und Gestaltung einer eigenen Space Station schon „echte Endgame-Inhalte“ darstellen, für viele also erst spät oder vielleicht sogar nie erreichbar sind. Hardcore-Fans können sich aber nun noch besser vernetzen und riesige Allianzen bilden.
Am Ende sind alle diese Neuheiten zugleich der große Testballon für das kommende Spiel Light No Fire, das sicherlich viele Dinge, die bei No Man's Sky über Jahre nach und nach eingeführt wurden, direkt zum Start bieten wird. Wann das vor knapp drei Jahren angekündigte Light No Fire erscheinen wird, steht aber noch in den Sternen.