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iPhone 18 Pro und iPhone Duo: Apples erstes Foldable und saftige Preisanstiege
Apple läutet die nächste Smartphone-Generation ein. Neben starken Kamera-Upgrades überrascht das Line-up mit dem allerersten Foldable für stolze 2.299 Euro.
Neues Jahr, neues iPhone. Dieses Jahr steht die 18. Revision an und die hat Apple gestern enthüllt. Den Anfang machen das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Das normale iPhone 18 wird derweil erst für nächsten Frühling erwartet.
Der technische Fokus der neuen Flaggschiffe liegt auf einer variablen Kamerablende, hardwareseitiger Bildauthentifizierung und einem komplett überarbeiteten Temperaturmanagement, was meine Hosentasche gerne hört. Die Geräte erscheinen in den Farben Black, Silver, Glacier und Burgundy ("Weinrot", wie man damals gesagt hat), sind ab dem 12. September vorbestellbar und kommen am 18. September in den Handel. Schade, wenngleich nicht überraschend, ist, dass beide Phones in der Basisversion gute 150 Euro im Preis nach oben gerutscht sind.
Die 48-Megapixel-Hauptkamera ist erstmals mit einer variablen Blende aus sechs Lamellen ausgestattet, die sich automatisch an die Lichtverhältnisse anpasst oder manuell gesteuert werden kann. Um der zunehmenden Verbreitung von KI-Bildern zu begegnen, führt Apple das sogenannte „Referenzbild“ ein: Ein neuer Sensor signiert Bilddaten direkt auf Pixelebene. So entsteht ein unveränderliches digitales Negativ, das in Kombination mit dem SynthID-Standard die Authentizität von Fotos belegen und Manipulationen aufdecken soll.
Im Inneren arbeitet der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigte A20 Pro Chip, der neben einer 6-Core-CPU auch eine 16-Core Neural Engine für lokale KI-Aufgaben integriert. Um eine Drosselung unter Dauerlast zu verhindern, hat Apple die interne Architektur grundlegend verändert. Der Arbeitsspeicher wurde aus dem direkten Hitzepfad des Prozessors entfernt, während eine neue, deutlich vergrößerte Dampfkammer (Vapor Chamber) die Kühlung übernimmt. Ergänzt wird die Hardware durch Apples neue hauseigene Netzwerk- und Modem-Chips (N1 und C2), die Wi-Fi 7, Bluetooth 6 sowie besonders energieeffiziente Mobilfunkverbindungen ermöglichen.
Auf der Vorderseite wurde die Aussparung im Display (Dynamic Island) verkleinert, sie kann nun jedoch bis zu drei Live-Aktivitäten gleichzeitig darstellen. Ausgeliefert werden die Smartphones mit iOS 27. Das neue Betriebssystem setzt stark auf lokale KI-Funktionen („Apple Intelligence“) und führt mit „iPhone Handoff“ eine Funktion ein, mit der Nutzer nahtlos zwischen zwei iPhones wechseln können, die dieselbe Telefonnummer nutzen.
Doch das ist nicht das einzige neue iPhone-Modell. Neuerdings mischt Apple mit dem iPhone Duo auch bei faltbaren Smartphones mit - einer Technologie, die ich bei Samsungs ersten Versuchen in der Richtung seinerzeit als kurzlebigen Trend verbucht hatte. Wie man sich irren kann.
Das erste Foldable von Apple kombiniert ein 5,4-Zoll-Außendisplay mit einem aufklappbaren 7,6-Zoll-Innenbildschirm, der dank matter Nanotexturbeschichtung Reflexionen und die typische Displayfalz minimieren soll. Da beide Screens dasselbe Seitenverhältnis nutzen, skalieren Inhalte beim Auf- und Zuklappen nahtlos. Der Effekt sieht tatsächlich verblüffend aus und alles sieht nach einem praktischen Gerät aus. Das lässt sich Apple allerdings auch etwas kosten: Saftige 2299 Euro muss man für das iPhone Duo hinlegen.
Angetrieben wird auch dieses Gerät vom A20 Pro. Das nach IP68 zertifizierte Gehäuse besteht aus robustem Titan der Klasse 5, während ein Scharnier aus über 100 Einzelteilen für die nötige mechanische Stabilität sorgt. Das Kamerasystem (inklusive 48-Megapixel-Hauptkamera) nutzt den Formfaktor für neue Funktionen: Bei der „Duo Preview“ sehen fotografierte Personen beispielsweise eine Live-Vorschau auf dem Außendisplay. Auf der Innenseite arbeitet eine unsichtbare, unter dem Display verbaute Kamera.
Die Software iOS 27 wurde an das Design angepasst und verlagert Elemente wie das Dock oder eine vertikale „Dynamic Island“ an den Bildschirmrand. Das in Sternenweiß und Nachthi