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Neue M-Chips: Was Apple bei M5, M6 und M7 plant
M6 ohne Max und Pro, M7 mit (noch) mehr KI – und neue M5-Varianten: Das steht laut einem neuen Insiderbericht auf Apples Prozessor-Roadmap.
Apple M5: Neue Modelle geplant – und bald auch M6 und M7.
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Bei Apple wird derzeit offenbar an drei Chipfamilien gleichzeitig gearbeitet. Laut einem Bericht von Mark Gurman, dem üblicherweise gut informierten Bloomberg-Apple-Reporter, soll es noch bis Ende des Jahres erstmals einen M6-Mac geben, zudem neue Modelle mit M5-Chip, darunter erstmals in einer Ultra-Variante. Gleichzeitig schreitet die Arbeit am M7 voran, der sich insbesondere auf das Thema KI fokussieren soll.
Apples M5-Linie hat demnach noch nicht ausgedient. So plant Apple bis Ende des Jahres einen neuen Mac Studio, der den Codenamen J775 trägt und erstmals einen M5 Ultra erhalten soll (Codename „Sotra D“ oder H17D). Geplant sind demnach bis zu 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne. Apple soll geplant haben, die Rechner mit bis zu 768 GByte RAM auszuliefern, aufgrund der aktuellen Speicherkrise könnte das aber ein Traum bleiben – oder faktisch unbezahlbar werden. Beim aktuellen Mac Studio hatte Apple die RAM-Konfigurationen bereits zusammengestrichen.
Der M6 („Komodo“ oder H18G) im 2-Nanometer-Prozess (stat 3 Nanometer beim M5) soll sein Debüt im Einsteigermodell des MacBook Pro feiern. Er verspricht mehr Speicherbandbreite (200 GByte pro Sekunde statt 153 beim M5), eine aktualisierte Speicherarchitektur und eine verbesserte Neural Engine für mehr KI-Leistung. Bis zu 12 GPU-Kerne sind geplant (von 10 beim M5). Ob auch iMac und Mac mini bereits in diesem Jahr ein M6-Upgrade bekommen auch Apple hier noch M5-Varianten nachreicht, bleibt unklar.
Laut Gurman ist nicht geplant, dass Apple Pro- und Max-Varianten des M6 herausbringt – das wäre ein Novum seit dem M1. Stattdessen sollen diese Versionen erst mit dem M7 im Jahr 2027 erscheinen. Unklar bleibt, was das für das MacBook Ultra, Apples erstes mit Touchscreen und OLED-Display ausgestattetes MacBook mit wahrscheinlich dünnerem Formfaktor, bedeutet. Es müsste sich dann womöglich mit einem M6 ohne Max und Pro begnügen, was angesichts des offenbar angepeilten hohen Preises für Kontroversen sorgen dürfte.
Die Arbeit am M7 schreitet laut Gurman unterdessen voran. Geplant sind neben dem Basismodell („Delos“ oder H19G) auch M7 Pro, M7 Max und M7 Ultra (H19S, H19C und H19D). M7 Pro und M7 Max könnten bis Ende 2027 in ersten Macs erscheinen, eine M7-Ultra-Maschine in Form eines Mac Studio wohl erst 2028. Apple arbeitet an „großen Durchbrüchen“ bei On-Device-KI mit einer Speicherbandbreite von bis zu 240 GByte pro Sekunde.
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