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heise-Angebot: Softwarearchitektur verstehen: Muster, Modelle und klare Grenzen
Zwei Vorträge am 15.06. zeigen, wie Teams Softwarearchitekturen besser strukturieren: von hexagonaler Architektur bis zu Event Storming und Domain Storytelling.
Hexagonale Architektur gilt für viele Teams als vielversprechender Ansatz für besser strukturierte, testbare und langfristig wartbare Softwaresysteme. Doch in der Praxis bleiben häufig Fragen offen: Was unterscheidet hexagonale Architektur von Clean oder Onion Architecture? Wie wird das Dependency-Inversion-Prinzip tatsächlich umgesetzt? Und wie lassen sich Anwendungen sinnvoll in Module und Verantwortlichkeiten aufteilen?
In dieser interaktiven Talkrunde diskutieren Tom Asel und Dagmar de Haan die praktischen Herausforderungen moderner Architekturarbeit. Moderiert von Stefan Priebsch werden zentrale Architekturkonzepte eingeordnet, Missverständnisse aufgeklärt und konkrete Erfahrungen aus Projekten beleuchtet. Teilnehmende bereichern die Runde mit eigene Fragen und in dem sie mitdiskutieren.
Tom Asel ist Java-Experte, Architekt und Trainer mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Sein Schwerpunkt liegt auf moderner Softwarearchitektur, Domain-Driven Design und agiler Architekturarbeit. Als aktives Mitglied des iSAQB engagiert er sich für die professionelle Weiterbildung von Softwarearchitekt:innen.
Dagmar de Haan entwickelt seit über zwei Jahrzehnten Softwarelösungen im Java-Umfeld. Ihr Fokus liegt auf nachhaltiger Softwareentwicklung und der Frage, wie Systeme langfristig wartbar und fachlich verständlich bleiben. Dabei verbindet sie technische, methodische und fachliche Perspektiven.
Wie entstehen aus komplexen fachlichen Anforderungen belastbare Softwarearchitekturen? Im zweiten Webinar stellt Stefan Priebsch drei bewährte Modellierungsansätze vor, die Teams dabei unterstützen, Fachlichkeit sichtbar zu machen und bessere Architekturentscheidungen zu treffen.
Anhand von Event Storming, Domain Storytelling und Architectural Roleplay wird gezeigt, wie Geschäftsprozesse gemeinsam analysiert, Zusammenhänge erkannt und Verantwortlichkeiten klar abgegrenzt werden können. Ziel ist nicht das perfekte Modell, sondern ein gemeinsames Verständnis der Domäne als Grundlage für modulare und evolvierbare Softwaresysteme.
Die vorgestellten Methoden helfen Teams dabei, implizites Wissen sichtbar zu machen, Systemgrenzen bewusst zu gestalten und Architekturentscheidungen auf eine fundierte fachliche Basis zu stellen.
Stefan Priebsch berät Unternehmen seit mehr als 30 Jahren zu Softwarearchitektur und strategischer Technologieentwicklung. In seinen Vorträgen verbindet er technische Expertise mit wirtschaftlicher Perspektive und zeigt, wie Architekturentscheidungen den langfristigen Erfolg von Softwareprojekten beeinflussen.
Die OOP Focus Webinare sind eine digitale Veranstaltungsreihe der OOP Konferenz by heise. Sie bringen aktuelle Themen der Softwarearchitektur, modernen Softwareentwicklung und KI-Technologien kompakt und praxisnah in ein Online-Format.