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GPU-Preis-Leistungs-Verhältnis: Die besten Gaming-Grafikkarten in FPS pro Euro (Juli 2026)
Der Kauf einer Grafikkarte will wohlüberlegt sein. Neben der Leistung spielen auch andere Faktoren eine Rolle: Lautstärke, Stromverbrauch oder auch (proprietäre) Features wie CUDA oder DLSS. Eine zentrale Rolle spielt aber auch der Preis. Dieser Artikel zeigt, wie viele FPS pro Euro aktuelle GPUs liefern (Stand Juni/Juli 2026).
Dieser Artikel richtet sich zu 100 Prozent an Spieler, denn im Fokus steht die Leistung von GeForce RTX, Radeon RX und Intel Arc in Spielen – ergänzt um einen Blick auf den Stromverbrauch. Die Performance einer Grafikkarte in anderen Szenarien (z. B. Videobearbeitung, Rendering, AI) und weitere Faktoren wie die Lautstärke oder das Ökosystem (CUDA, Omniverse) spielen keine Rolle. Wer sich in diese Richtung ebenfalls orientieren will, dem seien die aktuelle GPU-Kaufberatung und das Grafikkarten-Testarchiv der Redaktion angeraten:
Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird dabei in FPS im Testparcours pro Euro Einkaufspreis gewertet. Leistungsfaktoren, die sich nicht in den FPS niederschlagen, sind damit außen vor. Dazu gehört, sofern er noch nicht zu deutlichen Leistungsabschlägen führt, der VRAM. Dieser Aspekt wird weiter unten bei kritischen Modellen aber separat angesprochen.
Der Artikel wird an dieser Stelle in regelmäßigen Abständen aktualisiert, um immer eine möglichst aktuelle Übersicht über den Grafikkartenmarkt mit Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis in Spielen zu bieten. Er ergänzt die aktuelle GPU-Kaufberatung und das Grafikkarten-Testarchiv der Redaktion.
Im Vergleich zu Ende Mai hat sich auf dem Grafikkartenmarkt preislich kaum etwas getan, was angesichts der allgegenwärtigen Preissteigerungen bei Consumer-Elektronik fast schon als positiv zu bezeichnen ist. Die Ausnahme bildet, wie könnte es anders sein, die GeForce RTX 5090, die erneut teurer geworden ist und nun nahezu flächendeckend die 4.000 Euro-Grenze überschritten hat. Zur Erheiterung: Der UVP für Custom-Modelle lag einmal bei 2.329 Euro.
Weiterhin hält die Speicherkrise also den Grafikkartenmarkt (und nicht nur diesen) fest im Griff und das hat gravierende Auswirkungen: Sowohl AMD als auch Nvidia haben die nächsten Grafikkartengenerationen deutlich nach hinten verschoben und so soll Nvidias RTX-5000 Super-Refresh voraussichtlich erst Anfang 2027 erscheinen, AMDs RDNA5-Architektur frühestens im 2. Quartal 2027. Zu Nvidias zu erwartender RTX 6000-Generation gibt es hingegen noch überhaupt keine belastbaren Informationen.
Auch gab es Gerüchte, dass Nvidia die Produktion auf die stärkeren (und teureren) Modelle wie die GeForce RTX 5070 Ti oder RTX 5080 fokussieren will, im Hinblick auf Verfügbarkeit und Preise der „langsameren“ Modelle ist dies jedoch bislang nicht zu beobachten.
Ganz grundsätzlich geht die Reise aktuell ohnehin aber eher in die Richtung, dass mit KI höhere Bildraten erreicht werden sollen, wenn die Hardware aus verschiedenen Gründen stagniert: Das vor kurzem vorgestellte (und direkt harsch kritisierte) DLSS 5 zeigt, wie die Zukunft der Spielegrafik sehr wahrscheinlich aussehen wird.
Aber es gibt trotzdem etwas Neues: Die Radeon RX 9070 GRE mit 12 GB VRAM hat tatsächlich den Sprung nach Europa geschafft und reiht sich damit nun in diesen Artikel ein.
Verabschiedet wird hingegen die GeForce RTX 4060 Ti, die nur noch stark eingeschränkt und zu absurd hohen Preisen lieferbar ist.
Die Preispyramide wird weiterhin unangefochten von Nvidias GeForce RTX 5090 angeführt, dahinter fächern sich die „langsameren“ Modelle aller Hersteller übersichtlich und nachvollziehbar auf – wenngleich zwischen dem teuersten und dem zweitteuersten Modell in Form der GeForce RTX 5080 eine Lücke von inzwischen fast 2.800 Euro klafft.