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Nach US-Manöver: Nordkorea feuert erneut ballistische Raketen ab
US-Präsident Trump spricht von guten Beziehungen zu Nordkoreas Machthaber Kim. Doch unmittelbar nach Ende eines Manövers der USA mit Südkorea reagiert der Norden mit Raketen.
Nordkorea hat einen Tag nach dem Ende einer Militärübung der Streitkräfte Südkoreas, der USA und Japans übereinstimmenden Angaben zufolge erneut mehrere ballistische Raketen abgefeuert. Die Raketen seien 250 Kilometer in Richtung des Japanischen Meeres geflogen, erklärte der südkoreanische Generalstab.
Die Raketenstarts erfolgten nach dem Ende eines fünftägigen Militärmanövers von Südkorea mit den USA und mit Japan. Der Schwerpunkt der Übung "Freedom Edge" lag auf der Begegnung einer möglichen Bedrohung durch Nordkorea.
Nordkorea hatte bereits am 20. August mehrere Raketen in Richtung des Japanischen Meeres gefeuert. Zu dem Zeitpunkt hielten die USA und die südkoreanischen Streitkräfte ein jährliches gemeinsame Manöver ab. Dem abgeschotteten Land ist es gemäß mehrerer UN-Resolutionen grundsätzlich untersagt, ballistische Raketen abzufeuern.
Pjöngjang kritisiert gemeinsame Manöver der USA und Südkoreas schon lange und hält während der Übungen häufig Raketentests ab. Die jüngsten Übungen hatte Nordkoreas Verteidigungsminister Kim Song Gi als provokativ bezeichnet und mit "entschiedenen und angemessenen Gegenmaßnahmen" gedroht.
Jährlich proben die USA und Partner Südkorea Militärmanöver zusammen - in diesem Jahr allerdings deutlich kürzer als geplant.
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Die Raketentests erfolgten trotz versöhnlicher Gesten durch US-Präsident Donald Trump gegenüber dem Norden. So ordnete Trump an, das gemeinsame Militärmanöver mit Südkorea deutlich zu reduzieren.
Der US-Präsident verwies dabei auf seine angeblich "sehr gute Beziehung" zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und sagte, er rechne damit, diesen noch in diesem Jahr zu treffen. Kim selbst hat sich zu dem Gesprächsangebot bislang nicht öffentlich geäußert.
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18.08.2026
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