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Fallout: Todd Howard äußert sich zur 3. Staffel der Serie
Die dritte Staffel der TV-Serie soll bislang unbekannte Orte und Inhalte zeigen, die es noch nie in den Spielen gab. Gleichzeitig könnten die neuen Ideen bereits wichtige Hinweise auf die Zukunft von Fallout 5 liefern.
In einem aktuellen Interview mit Entertainment Weekly hat Game Director und Executive Producer Todd Howard über die kommende dritte Staffel der Fallout-Serie gesprochen. Besonders Howards Aussagen zur weiteren Entwicklung des Franchise stechen dabei hervor. Während sich die zweite Staffel der TV-Serie bereits durch zahlreiche bekannte Elemente aus den Spielen auszeichnete, soll Staffel 3 völlig neue Aspekte der dystopischen Welt zeigen.
Bereits zum Ende der zweiten Staffel wurde angedeutet, dass die Handlung künftig neue Regionen erkunden wird. Berichten zufolge könnte Colorado dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Region wurde bislang noch nicht als Schauplatz eines großen Bethesda-Fallout-Titels genutzt.
Howard erklärte dazu: „Wir haben am Ende der zweiten Staffel darüber gesprochen und angedeutet, dass wir neue Orte erkunden werden.“ Außerdem betonte er weiter: „Eines der Dinge, die wir alle an Fallout lieben, ist die Geografie der Welt und die Möglichkeit, einige neue Aspekte der Fallout-Welt zu zeigen, die die Leute meiner Meinung nach überraschen werden, weil sie diese in den Spielen noch nie gesehen haben.“
Besonders interessant ist der Zusammenhang mit dem nächsten Hauptspiel der Reihe. Todd Howard hatte bereits zuvor bestätigt, dass Fallout 5 zeitlich nach den Ereignissen der TV-Serie angesiedelt sein wird. Dadurch könnten neue Fraktionen, Orte oder andere Elemente, die erstmals in der Serie eingeführt werden, später auch im Spiel auftauchen.
Dazu sagte Howard: „Fallout 5 wird in einer Welt spielen, in der die Geschichten und Ereignisse der Serie stattgefunden haben oder gerade stattfinden.“
Die Zukunft von Fallout steht allerdings auch im Kontext größerer Veränderungen bei Microsoft und Xbox. Seit der Übernahme von ZeniMax Media im Jahr 2021 gehört Bethesda offiziell zum Xbox-Konzern. Gleichzeitig kämpft Microsofts Gaming-Sparte derzeit mit mehreren Herausforderungen. Berichten zufolge stehen im Juli 2026 umfangreiche Entlassungen sowie mögliche Studioschließungen bevor. Zudem sollen die Preise der Xbox Series X/S aufgrund steigender Komponenten- und Produktionskosten angehoben werden.
Xbox-CEO Asha Sharma soll deshalb eine Strategie verfolgen, die stärker auf etablierte Eigenmarken setzt. Neben The Elder Scrolls zählt auch Fallout zu den wichtigsten Franchises, in die künftig verstärkt investiert werden soll.
Bis Fallout 5 das Licht der Welt erblickt, dürfte allerdings noch einiges an Zeit vergehen. Howard bestätigte, dass derzeit der Großteil von Bethesda an The Elder Scrolls 6 arbeitet. Das Studio wolle sicherstellen, dass das Rollenspiel höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird.