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KI-Update: Claude Mythos und die NSA, Umfrage: Was bringt KI? Meta-KI-Agenten
Das "KI-Update" liefert werktäglich eine Zusammenfassung der wichtigsten KI-Entwicklungen.
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Mehrere Anthropic-Angestellte unterstützen die NSA dabei, das KI-Modell Claude Mythos Preview für offensive Cyberoperationen einsatzbereit zu machen. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf zwei Quellen. Mythos wurde bislang nicht öffentlich zugänglich gemacht, weil es so effektiv Sicherheitslücken findet und Angriffswege konstruiert, dass ein offener Zugang zu riskant wäre. Laut einer Quelle eignet sich das Modell gut, um in Netzwerke gegnerischer Staaten wie China oder Iran einzudringen.
Der Vorgang verschärft den Konflikt zwischen Anthropic und dem US-Verteidigungsministerium, zu dem die NSA gehört. Das Pentagon hatte eigentlich angeordnet, alle KI-Technik von Anthropic zu entfernen.
Die EU-Kommission hat den Cloud and AI Development Act (CADA) vorgestellt. Er verpflichtet Mitgliedstaaten, ihre Verwaltungssoftware nach Sicherheits- und Souveränitätsrisiken zu bewerten. In sensiblen Bereichen könnten Behörden gezwungen werden, ausschließlich europäische Soft- und Hardware zu nutzen. Quelloffene Lösungen sollen Vorrang erhalten.
Parallel plant die Kommission eine Neuauflage ihres Halbleiterprogramms und ein auf europäischen Daten trainiertes KI-Modell für den Energiesektor. Das Vorhaben erfordert enorme Investitionen; die EU hofft auf privates Kapital. Parlament und Ministerrat müssen noch zustimmen.
Eine Umfrage der US-Unternehmensberatung Bain unter 951 Firmen liefert ernüchternde Ergebnisse: 37 Prozent strebten Kostensenkungen zwischen 11 und 20 Prozent an, doch fast 40 Prozent erreichten weniger als 10 Prozent. Ein Hauptgrund: Nur 7 Prozent setzen vollautonome KI-Agenten ein, obwohl viele Investitionsrechnungen darauf basieren. Am verbreitetsten ist mit 38 Prozent ein Ansatz, bei dem jede Aktion menschliche Freigabe erfordert.
Trotzdem wollen neun von zehn Unternehmen ihre KI-Investitionen weiter erhöhen. Die größte Hürde bleibt laut Bain der Zugang zu den richtigen Daten.
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