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Valve Steam Frame: Kabelloses VR-Headset setzt voll auf Streaming
von Benjamin Mamerow
14. Sep. 2026 |
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Valve bringt mit Steam Frame ein kabelloses VR-Headset auf den Markt, das eigenständiges Gaming und PC-Streaming unter einen Hut bringen soll. Wer Interesse hat, kann sich ab sofort für eine Reservierung eintragen. Im Inneren werkelt ein Snapdragon-8 von Qualcomm, betrieben von einer angepassten SteamOS-Version. Damit soll das Gerät als „vollwertiger Rechner“ funktionieren, der Spiele direkt auf dem Headset laufen lässt - zum Marktstart sollen über 100 Titel als "Steam Frame Standalone Verified" gekennzeichnet sein.
Spannend ist jedenfalls das kabellose Streaming vom heimischen Gaming-PC. Über eingebautes Eye-Tracking setzt Valve auf Foveated Streaming: Nur der Bereich, auf den der Blick gerichtet ist, wird in maximaler Auflösung übertragen, der Rest des Bildes bekommt weniger Bandbreite spendiert. Für die Verbindung selbst sind zwei Funkmodule im Headset verbaut, dazu liefert Valve einen zusätzlichen WLAN-Adapter mit, der parallel zum vorhandenen Heimnetzwerk arbeitet und so Latenzen und Verbindungsabbrüche verringern soll. Sowohl Headset als auch die Controller sollen sich dabei nicht nur für VR-Inhalte eignen, sondern auch für klassische 2D-Spiele aus der eigenen Steam-Bibliothek.
In jeder Ausführung liegt dem Headset das VR-Spiel Half-Life: Alyx bei. Verkauft wird direkt über Steam, in zwei Speichervarianten: die 256-GB-Version kostet 1.049 Euro, die 1-TB-Version 1.279 Euro.
Wer möchte, kann beim Kauf noch Zubehör dazubuchen. Ein Netzteil schlägt mit 39 Euro zu Buche, ein Austausch-Kit mit Gesichtsauflage, Kopfpolster und Standard-Lichtschutz kostet 59 Euro, und für alle, die es komfortabler mögen, gibt es ein Ergonomie-Paket mit Handschlaufen, Akkudeckel, Kopfband und erweitertem Lichtschutz für 69 Euro.
Um Scalping einzudämmen, hat sich Valve für ein zweistufiges Vormerksystem entschieden. Wer sich für ein Modell registrieren möchte, hat dafür bis zum 17. September, 19:00 Uhr, Zeit. Danach wird die komplette Liste einmalig zufällig durchgemischt. Noch am selben Tag erfahren die Teilnehmer, ob sie fest in die Reservierungs-Warteschlange aufgenommen wurden oder erst mal auf der Nachrücker-Liste landen. Ab dem 18. September öffnen sich dann nach und nach die ersten Kaufmöglichkeiten, sobald entsprechende Kontingente verfügbar sind.
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