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Diablo 4: Blizzard verspricht massiven Support bis zum Release von Teil 5
Trotz des Endes für große Story-Erweiterungen betonen die Entwickler, dass das Action-RPG durch Seasons und neue Klassen umfassend unterstützt wird.
Trotz der Ankündigung von Diablo 5 für 2029 und der Nachricht, dass Diablo 4 keine weiteren Add-ons mehr bekommt, hat der vierte Teil laut Blizzard noch eine glorreiche Zukunft vor sich.
Auf der Veranstaltung bestätigte das Studio, dass das Team bis dahin mit Seasons eine Brücke zur Fortsetzung schlagen möchte. Game Director Brent Gibson begründete das damit, dass man die Story of Hatred zufriedenstellend zu Ende erzählt habe.
Manche Fans reagierten darauf nicht unbedingt glücklich und gruben ein Zitat des damaligen Diablo-4-Chefs Rod Fergusson von 2023 aus, der jährliche Erweiterungen versprochen hatte. Seitdem hat dieser das Studio verlassen und auch die Pläne haben sich offensichtlich geändert.
Rod Fergusson, ehemals General Manager für das Diablo-Franchise, versprach 2023 noch jährliche Erweiterungen für Diablo 4. Dieses Vorhaben galt als Eckpfeiler der langfristigen Live-Service-Strategie. Nach seinem Weggang hat Blizzard diese ambitionierten DLC-Pläne nun offenbar verworfen.
In der brandneuen Season 15 feiert das Studio die früheren Diablo-Spiele, nächstes Jahr folgt die Amazonen-Klasse als DLC und auch eine Kollaboration mit The Witcher ist geplant.
"Diablo 4 bekommt weiterhin großartigen Support", versicherte Game Director Joe Shely auf der BlizzCon im Gespräch mit IGN. "Das Team unterstützt das Spiel voll und ganz. Wir haben erst heute angekündigt, dass die Amazone, die Season of Hell's Legacy und die Switch-2-Version für Diablo 4 erscheinen. Den laufenden Support für das Spiel werden wir definitiv fortsetzen. Es gibt viele Gründe für die Spieler, dranzubleiben. Gleichzeitig arbeiten wir natürlich schon seit einer Weile an Diablo 5. Wir befinden uns in der vollen Produktion. Es war eine extrem aufregende Zeit für uns, das nun endlich mit den Spielern teilen zu können."
"Wir haben dedizierte Teams für jeden dieser Titel, weil uns die Spiele und die Community extrem wichtig sind", ergänzte Production Director Tiffany Wat. "Dadurch haben wir die großartige Chance, gut zusammenzuarbeiten und uns intensiv auszutauschen. Obwohl wir eigenständige Teams sind, arbeiten wir sehr eng zusammen. Schließlich machen wir Spiele für dieselbe Diablo-Community. Ich denke, es ist die beste Zeit, um ein Diablo-Fan zu sein."
Inwieweit noch kommende Inhalte und die Seasons ausreichen, um die Fans für längere Zeit an Diablo 4 zu binden, wird sich zeigen.
Die Switch-2-Version von Diablo 4 erscheint übrigens heute und dazu hat Blizzard nun auch Details zur Framerate und Auflösung verraten.