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GTA 6 - Rockstar musste heftige Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, weil Fans einfach nicht genug von GTA 6 bekommen konnten
In Großbritannien muss sich GTA-Entwickler Rockstar aktuell vor Gericht für die Kündigung von über 30 ehemaligen Angestellten verantworten.
Dass GTA-Fans absurde und teils rechtswidrige Wege gehen, um vorab an neue Infos zu GTA 6 zu gelangen, ist kein Geheimnis mehr. In der Vergangenheit gab es mehrfach Berichte über gefälschte Zugangskarten und illegale Drohen-Überflüge bei Entwickler Rockstar North; mehrfach wurde das Studio während der Entwicklung zudem Ziel von Hacker-Angriffen wie zuletzt kurz vor dem offiziellen Gameplay-Reveal.
Das Team von Rockstar steht gewissermaßen pausenlos unter Beobachtung – und das nicht nur, weil Publisher-Boss Strauss Zelnick hier nicht weniger als den größten Entertainment-Release aller Zeiten versprochen hat. Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens wurde jetzt erstmals öffentlich, zu welchen drastischen Maßnahmen Rockstar greifen musste, um sich gegen Spionage durch Fans abzusichern und die Geheimnisse rund um GTA 6 zu wahren.
Rockstar muss sich aktuell vor einem Arbeitsgericht im schottischen Glasgow mit der Unabhängigen Arbeitergewerkschaft Großbritanniens auseinandersetzen. Die Gewerkschaft wirft dem Studio vor, Ende 2025 über 30 Mitarbeiter entlassen zu haben, weil sie sich in einer Gewerkschaft organisiert hätten.
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GTA 6 hat seine größten Neuerungen gut versteckt
Die Studioleitung bestreitet das und begründet die Kündigungen damit, dass die betreffenden Mitarbeiter im Gewerkschafts-Discord vertrauliches Material zu GTA 6 geteilt und damit gegen die vertragliche Geheimhaltungspflicht ihrem Arbeitgeber gegenüber verstoßen hätten. Wären die Chatinhalte bekannt geworden, hätte das Rockstar und Mutterfirma Take-Two möglicherweise in Schwierigkeiten bringen können.
Entsprechend habe man sich von den beteiligten Mitarbeitern getrennt. Tatsächlich stehen Entwickler Rockstar und Take-Two in dem Ruf, konsequent gegen Informationslecks vorzugehen. In der Vergangenheit wurden mehrfach einzelne Mitarbeiter wegen Verstößen entlassen.
In ihrem Eröffnungsplädoyer vor dem Arbeitsgericht gehen die Anwälte von Rockstar nun erstmals darüber ins Detail, was die Geheimhaltung von GTA 6 für das Studio bedeutet (via IGN):
Die Geheimhaltung des einzigartigen Gameplays und Designs von GTA ist vergleichbar damit, wie Apple das iPhone schützt oder Coca-Cola seine Rezeptur.
Rockstars Standards in Bezug auf Informationssicherheit und Datenschutz lägen daher exponentiell über denen der meisten Arbeitgeber und glichen denen einer Wall-Street-Bank: Alle Besucher der Rockstar-Büros müssen Geheimhaltungsvereinbarungen (sogenannte NDAs) unterzeichnen; alle vor Ort tätigen Auftragnehmer von auswärts werden während ihres Aufenthalts von Sicherheitspersonal begleitet.